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Zur Tabarettahütte - Am Fuße der Eisriesen

Sentiero turistico · Val Venosta
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 2400 2200 2000 1800 1600 6 5 4 3 2 1 km
Lunghezza 6,5 km
3:00 h.
230 m
700 m
2.493 m
1.840 m
Die Tabarettahütte hat unter Alpinisten einen klingenden Namen, ist sie doch das erste Zwischenziel auf dem Anstieg zum Ortler. Doch auch für den Ungeübten ist sie ein lohnendes Ziel: Ein großer Teil des Höhenunterschieds lässt sich per Seilbahn überwinden und doch ist man nahe dran an der Welt von Reinhold Messner und Co. Die Tabarettahütte hat unter Alpinisten einen klingenden Namen, ist sie doch das erste Zwischenziel auf dem Anstieg zum Ortler. Doch auch für den Ungeübten ist sie ein lohnendes Ziel: Ein großer Teil des Höhenunterschieds lässt sich per Seilbahn überwinden und doch ist man nahe dran an der Welt von Reinhold Messner und Co. Von der Bergstation an der Langensteinhütte sind es nur wenige Schritte bis zur Hütte selbst. Auf Weg Nr. 4A traversieren wir den Hang und kommen hinüber in das Moränenfeld unterhalb des Marltferners, der heute nur mehr ein spärlicher Rest seines einstigen Glanzes ist. Der Gletscherschwund macht sich hier deutlich bemerkbar. Wenn er sich mit der derzeitigen Geschwindigkeit fortsetzt, werden die kleineren Ferner bis zur Mitte unseres Jahrhunderts verschwunden sein. Von rechts kommend erreicht der Steig Nr. 4 unseren Weg und wir folgen ab hier ebenfalls dieser Wegnummer. Schon kommt die Hütte immer deutlicher in Sicht, doch noch ist sie nicht erreicht. Es gilt noch etliche Serpentinen zu überwinden, bevor wir schließlich am Schutzhaus angelangt sind. Wer weiter in Richtung Payerhütte oder gar zum Ortler will, setzt die Tour auf Weg Nr. 4 fort, wir steigen jedoch ein kurzes Stück ab und zweigen auf der Marltmoräne auf Weg Nr. 8 ab, der zunächst sehr steil an der Moräne talwärts führt. Dabei ist gut zu erkennen, wie die alpine Vegetation das einst vom Eis bedeckte Gelände langsam und schrittweise wieder zurückerobert. Je tiefer wir kommen, desto länger sind die entsprechenden Stellen eisfrei und desto mehr verschiedene Pflanzen konnten bereits wieder Fuß fassen. Nur die Erosion macht den Siedlern manchmal das Leben schwer, wenn etwa nach einem starken Gewitter manche Hangteile einfach wegrutschen. Doch gewisse Alpenpflanzen vermögen sogar in bewegtem Schutt zu überleben und festigen ihn im Laufe der Jahre so weit, dass weitere Arten mit höheren Stabilitätsansprüchen folgen können. Und so sind die tiefer gelegenen Moränen der einstigen Gletscher oft völlig "begrünt" und nur mehr an ihren Formen in der Landschaft als Relikte der Eiswelt zu erkennen. Schon ziemlich am Talgrund beschreibt der Weg eine weite Rechtskurve und quert den Schöpfgraben. Im anschließenden Wegstück treffen sich verschiedene Markierungen (oft nicht ganz übersichtlich!), doch liegt Sulden schon so nah, dass wir stets auf den Ort zuwandern können. Weg Nr. 7 bringt uns schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Wer noch genügend Zeit hat, kann dem Messner Mountain Museum einen Besuch abstatten und mehr über die eisigen Höhen der Ortlergruppe und der ganzen Welt erfahren.
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