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Die »Via dell’Amicizia«

Via Ferrata · Garda Trentino
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Athesia
  • Von der »Via dell’Amicizia«, dem »Weg der Freundschaft«, bieten sich packende Tiefblicke auf Riva und seine Bucht
    Von der »Via dell’Amicizia«, dem »Weg der Freundschaft«, bieten sich packende Tiefblicke auf Riva und seine Bucht
    Photo: Athesia
m 1400 1200 1000 800 600 400 200 -200 8 7 6 5 4 3 2 1 km
moderate
Distance 8.6 km
6:00 h
1,196 m
1,196 m
Leicht, aber luftig: der Klettersteigklassiker am Gardasee
Was wäre die Sportarena Gardasee ohne ihre Klettersteige? Tausende dürften in den Steilfelsen über Riva erstmals auf einer Via ferrata gewesen sein, viele sind auf den Geschmack gekommen und kennen mittlerweile auch die Gänsehautrouten am Monte Albano oder über Sarche. Mit denen kann sich die »Via dell’Amicizia«, 1972 zum hundertsten Geburtstag der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT) angelegt, natürlich nicht messen. Als »wandern vertikal« könnte man den sehr beliebten Klettersteig definieren, der beiden legendären, ewiglangen Leitern wegen. Absolute Schwindelfreiheit ist hier unerlässlich, auch Trittsicherheit in felsigem Gelände und eine gute Kondition. Dann wird der lange Anstieg zu dem winzigen Felszacken, der natürlich nicht zufällig das Kürzel SAT im Namen trägt, zum reinen Vergnügen. Geradezu atemberaubend sind die Tiefblicke auf die Dächerlandschaft des Hafenstädtchens Riva.

Direkt oberhalb der »Gardesana Occidentale«, am breiten, in angenehmen Serpentinen verlaufenden Weg zur Bastione (211 m), informiert eine Schautafel über das verzweigte Wegenetz am Rocchetta-Massiv. In knapp ½ Std ist die Burgruine erreicht, gibt es den ersten Tiefblick auf Riva. Nur gelegentlich Aussicht bietet dann der Weiterweg zur Capanna Santa Barbara (560 m). Wenig oberhalb der Hütte gabelt sich der Weg (Schilder): Links geht’s zum Kirchlein Santa Barbara, das weiß aus der felsigen Steilflanke leuchtet, rechts zu einer Picknickwiese, wo Klettersteigler sich anseilen (ca. 620 m). Mit Drahtseilhilfe übersteigt man die ersten, stark gestuften Felsen, dann folgt Gehgelände bis zur ersten echten Herausforderung: der berühmten Doppelleiter. Sie ist bis zum eisernen Podest auf halber Höhe steil, dann fast senkrecht. Nach diesem luftigen Intermezzo, das für leicht erhöhten Adrenalinspiegel sorgt, wird die Ferrata wieder zum Wanderweg, der über den mit Büschen bewachsenen Hang zur zweiten

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