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Auf die Cima Rocca

Via Ferrata · Garda Trentino
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Athesia
  • Der »Sentiero dei Camminamenti« verläuft teilweise im Bergesinnern. Für den Gipfelstollen braucht’s eine Stirnlampe
    Der »Sentiero dei Camminamenti« verläuft teilweise im Bergesinnern. Für den Gipfelstollen braucht’s eine Stirnlampe
    Photo: Athesia
m 1000 900 800 700 600 500 400 300 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km
moderate
Distance 4 km
2:28 h
521 m
517 m
Alte Kriegswege, neue Drahtseile
Der wildeste Graben am Rocchetta-Massiv ist das Val Sperone, und wer von der alten Ponalestraße durch den Höllenschlund hinaufschaut zu den Gipfeln der Cima Capi (909 m) und der Cima Rocca (1089 m), kann kaum glauben, dass in Kamm- und Gipfellagen vier markierte und abschnittweise gesicherte Wege verlaufen. Die beiden leichteren, der »Sentiero delle Laste« und der »Sentiero dei Camminamenti «, vermitteln einen spannenden Aufstieg zur Cima Rocca. Etwas anspruchsvoller ist der »Sentiero Susatti« am Südostgrat der Cima Capi, aber natürlich nicht zu vergleichen mit jenen Kletterrouten, die durch ihre senkrechte Ostwand verlaufen, wie etwa die »Magic Line« (VI). Wanderern, die festen Boden unter den Füßen mögen, mag die Überschreitung der Cima Rocca mit ihren schwindelnden Tiefblicken und den leichten Felspassagen ausreichend »magische« Gefühle vermitteln . . . Natürlich hat der »Sentiero dei Camminamenti« seinen Namen nicht zufällig. Im Ersten Weltkrieg bauten die Kaiserjäger den »Felsen « (Rocca) zu einer richtigen Festung hinter der Frontlinie aus: Schützengräben, Unterstände und ein ganzes Stollensystem im Gipfelbereich. Diesen Stellungen folgt die gesicherte Route über und durch den Berg. Im etwa hundert Meter langen Gipfelstollen ist es stockfinster; er verzweigte sich mehrfach, doch sind diese Löcher teilweise verschüttet, also nicht mehr begehbar.

Man verlässt Biacesa (418 m) über ein Sträßchen, das erst sanft, dann kräftiger steigend zur Weggabelung an der Mündung des Val Vasotina führt. Hier biegt man rechts in den »Sentèr dei Bech« ein, der an der Nordflanke des Ledrotals hinausläuft zum Südgrat der Cima Capi. Bereits nach ein paar hundert Meter zweigt links (Schild) der »Sentiero delle Laste« ab. Er zieht über ein paar Schleifen an gegen die Felsen, schlängelt sich dann, den Steilaufschwüngen ausweichend, durch Rinnen und über Bänder bergan, teilweise mit Drahtseilen gesichert. An zwei Stellen sind zusätzlich ein paar Eisenbügel montiert. Bei einer alten Kriegsstellung verzweigt sich die Route: links quert eine Spur unter den Felsen hinüber zum Kirchlein San Giovanni (858 m), rechts leiten die Sicherungen direkt hinauf zum Bivacco Arcione (860 m). Hinter dem Gotteshaus weist ein Schild zum »Schützengrabenweg « (Sentiero dei Camminamenti). Er folgt dem verzweigten Stollen- und Laufgrabensystem an der Cima Rocca (1089 m) und

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