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Rauher Bühel, 2027 m

Snowshoeing · Meraner Land
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  • Rauher Bühel
    Rauher Bühel
    Photo: Evamaria Wecker, Rother Bergverlag
m 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
easy
Distance 16.2 km
3:30 h
452 m
452 m
Zum sagenumwobenen Kirchlein St. Vigil am Joch

Auf dieser wenig schwierigen Schneeschuhwanderung bewegen wir uns auf historischem Boden. Die ältesten Funde menschlicher Zeugnisse am Vigiljoch datieren aus der Steinzeit. Aber auch das Kirchlein, das so herrlich auf der Kuppe des Vigiljochs thront, weist ein beachtliches Alter auf – seine berühmten Fresken sind aus dem 14. Jh. Der Sage nach wurde es von einem Riesen erbaut, der am Vigiljoch hauste. Dieser hatte einen Spezl gegenüber am Tschögglberg bei Hafling. Beide beschlossen, nahe ihrem jeweiligen Wohnsitz eine steinerne Kirche zu errichten. Da sie jedoch nur einen Hammer hatten, mussten sie diesen ständig hin und her werfen. Trotz aller Mühen gelang das Werk und die beiden Kirchen stehen noch heute: St. Vigil am Joch und St. Katharina in der Scharte bei Hafling. Am Gasthaus Jocher, nur wenig unterhalb der Kirche, beginnt unsere eigentliche Rundtour. Sie führt uns durch romantische Wälder mit sonnigen Lichtungen und weiten Ausblicken, nur im Gipfelbereich wird es kurzzeitig etwas steiler. Die sanfte Kuppe des Rauhen Bühels ist zwar wenig markant, ein kleines Kreuz weist ihn jedoch eindeutig als Gipfel aus.

Von der Talstation fahren wir zuerst mit der nostalgischen Seilbahn zur Bergstation der Vigiljochbahn, 1480 m, dann mit einem ebenso nostalgischen Sessellift (sehr kalt!) hinauf zur Sessellift-Bergstation, 1814 m, und gehen auf einem breit gespurten Winterwanderweg leicht bergab zum Gasthof Jocher, 1743 m, am Vigiljoch. Nur wenig oberhalb des Gasthofs steht das Vigilkirchlein, zu dem wir einen kurzen Abstecher machen. Hinter dem Gasthof verlassen wir den breit gespurten Weg nach links, steigen wenige Meter ab, überqueren eine Ebene und biegen am Waldrand in den Weg Nr. 9 Richtung Naturnser Hochwart ein. Wir wandern zunächst auf breiter Wegspur im Wald bergauf. Der Weg wird schmaler, wir überqueren eine große Lichtung, kreuzen dabei eine Hochspannungsleitung, und setzen unseren Weg im Wald fort. An der Abzweigung von Weg Nr. 30, 1880 m, zur Naturnser Alm gehen wir geradeaus weiter. Am Rand einer weiteren großen Lichtung verlassen wir den Weg Nr. 9 nach rechts und wandern am östlichen

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Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
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