Mountain tour Premium content

Monte Altissimo di Nago-Berg

Mountain tour · Rovereto,Vallagarina,Altopiano di Brentonico
Responsible for this content
Athesia
  • Vom Gipfel des Monte Altissimo geht der Blick über den Gardasee bis zum Südrand der Alpen
    Vom Gipfel des Monte Altissimo geht der Blick über den Gardasee bis zum Südrand der Alpen
    Photo: Athesia
m 2100 2000 1900 1800 1700 1600 1500 8 6 4 2 km
moderate
Distance 8.9 km
3:49 h
504 m
497 m
Was für ein Panorama!
Er ist der einzige Zweitausender am Gardasee mit Gipfelstraße und deshalb eines der klassischen Bikerziele der Region. Je nach Ausgangspunkt und Routenwahl ist man dabei mehr oder weniger lang unterwegs. Wer gleich unten im Tal startet, muss schon gut drauf sein, um noch einigermaßen fit oben anzukommen. Das gilt auch für Wanderer, die in Torbole losgehen, 2000 Höhenmeter vor und den Gipfel hoch über sich. Der Aufstieg ist markiert, aber nur notorischen Frühaufstehern (Hitze) zu empfehlen, die Konditionsprobleme höchstens vom Hörensagen kennen. Alle andern werden zunächst die Straßenkarte studieren und schnell feststellen, dass es auch anders geht. Sowohl von Nago als auch von Mori bzw. Brentonico führen asphaltierte Straßen weit hinauf, zu den Prati di Nago und zur Bocca del Creer. In beiden Fällen ist der Gipfel gerade noch 1 ½ Std. weit weg – ein nur mäßig anstrengendes Pensum. Belohnt wird man mit der möglicherweise schönsten Aussicht am großen See, der wie ein Fjord tief in die Alpen hineinreicht. Sein Spiegel liegt 65 Meter über dem Meeresspiegel, der tiefste Punkt – auf der Höhe von Malcèsine – 281 Meter darunter. Früher nahm man an, dass der eiszeitliche Gletscher sein Becken ausgetieft hätte; heute ist die Wissenschaft sich ziemlich sicher, dass es sich um eine tektonische Bruchlinie handelt. Neben dem Gipfelpanorama interessiert aber die Morphologie des Monte-Baldo-Stocks, dessen Ostflanke wie ein aufgeschlagenes Buch vor einem liegt. Eingebettet zwischen dem Hauptkamm und jäh zum Etschtal (Val Lagarina) abfallenden Felsmauern erstreckt sich ein ausgedehntes Almrevier, da und dort von tiefen Schluchten durchzogen. Früher zählte man hier über fünfzig Almen, viele von ihnen wurden inzwischen aufgegeben. Moderne Zeiten dagegen an der Nordflanke des Vignola-Stocks: das Skirevier von La Polsa, mit seinen Betonbauten, Pisten und Liftanlagen eine hässliche Wunde.

Der Weg zum Gipfel wird durch die ehemalige Kriegsstraße vorgezeichnet, ist also nicht zu verfehlen. Sie windet sich von der Bocca del Creer (1617 m) bei angenehm ausgeglichener Steigung an der baumfreien Südostflanke des Bergstocks in fünfzehn Kehren bergan und endet schließlich beim Rifugio Altissimo (2060 m). Am höchsten Punkt des Altissimo (2079 m) gibt’s dann das große Panorama, Seeblick inklusive – sofern das Wetter mitspielt. Der Abstiegsweg folgt zunächst dem grasigen Nordostrücken, quert dann hinüber in eine kleine Scharte, die Bocca Poitrane (1831 m), wo der markierte Weg nach rechts abknickt. Über die Blumenwiesen der Prà delle Varsive steigt man ab zur Malga Campo (1636 m). Hier endet eine Sandpiste, die von der Bocca del Creer herüberkommt. Auf ihr wandert man zurück zum Ausgangspunkt der Gipfelrunde.

Unlock all features with Pro+
With Pro+ you gain access to the route's details, including directions, pictures, the GPS track and other valuable information.

Already unlocked? 

Premium content Premium routes are provided by professional authors or publishers.

Questions and answers

Ask the first question

Would you like to the ask the author a question?


Rating

Write your first review

Help others by being the first to add a review.


Photos from others