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Der Horn (Corno)

Mountain tour · Garda Trentino
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Athesia
  • Am Lago di Ledro lebten einst Pfahlbauer, den Corno besteigen Freizeitsportler des 21. Jahrhunderts
    Am Lago di Ledro lebten einst Pfahlbauer, den Corno besteigen Freizeitsportler des 21. Jahrhunderts
    Photo: Athesia
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 14 12 10 8 6 4 2 km
moderate
Distance 14.3 km
6:55 h
1,053 m
1,043 m
Ein Horn, ein Grat und tausend Blumen
Der Lago di Ledro mit seinem Pfahlbaumuseum ist ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem im Sommer, wenn’s drunten am großen See zu heiß ist und das Gewusel in den Dörfern am See schwer erträgliche Ausmaße annimmt. Die meisten Ausflügler zieht’s natürlich an oder ins Wasser, die Berge rundum bleiben mehr oder weniger unbehelligt. Auch der zackige Felsgrat westlich über dem See mit dem markanten Corno (1729 m) als Eckpfeiler. Dass es an ihm einen Kammweg gibt, einen recht abenteuerlichen sogar, sieht man vom Tal aus natürlich nicht. Der originell angelegte »Sentiero Mora e Pellegrini« schlängelt sich zwischen den Türmen, Türmchen und Zacken hindurch, auf- und absteigend; zwei kurze Passagen sind gesichert, einmal schlüpft man durch ein Felsenfenster, bis einen der leicht abenteuerliche Weg auf die Blumenwiesen unter der Cima Casèt entlässt. Da blüht es Mai/ Juni besonders üppig, die beste Fernsicht bietet dagegen meistens der Herbst.

Der Anstieg beginnt steil, wird bald noch steiler. Immerhin ist der Fahrweg zementiert und nicht geschottert, Bodenhaftung also garantiert. In einer Rechtskurve (ca. 1090 m) zweigt der alte Almweg ab. Er steigt im Wald an zu einer großen Lichtung, wo rechts auf dem grasigen Rücken die Kapelle San Martino (1228 m) thront. Am Waldrand steht ein SAT-Wegweiser. Angenehm schattig geht’s weiter bergan, dann ohne Höhengewinn am Kamm entlang zur Bochet de la Spinera (1320 m), wo sich der Weg gabelt. Geradeaus leiten die rotweißen Markierungen erst bergan, dann wendet sich die Spur nach rechts und quert im Wald nach Norden. Nach diesem flachen Intermezzo geht’s erneut aufwärts, dann unter einer Felswand hindurch nach links zu einem felsdurchsetzten Grashang. An seinem Rand steil hinauf in die Scharte (1654 m) unter dem Corno (1729 m). Der Gipfel ist nicht mehr weit: knapp eine ¼ Std. über den bewaldeten Rücken zum ersten Hochpunkt. Der »Sentiero Mora e Pellegrini« führt aus der Corno-Scharte

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