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Von Arco über den Monte Colt

Hiking trail · Garda Trentino
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Athesia
  • Die »Sonnenfelsen« über dem Sarcatal sind ein beliebtes Kletterrevier
    Die »Sonnenfelsen« über dem Sarcatal sind ein beliebtes Kletterrevier
    Photo: Athesia
m 400 300 200 100 8 7 6 5 4 3 2 1 km
moderate
Distance 8.2 km
2:57 h
469 m
469 m
Alte Mauern – neue Wege
In und über Arco (96 m) gibt es jede Menge Mauern: jene der Burg, ein paar hundert Jahre alt, und die unverwüstlichen Sonnenplatten am Colodri und am Monte Colt, die den Ruf des Ortes als Kletterdorado begründet haben. Ein drei Kilometer langer, über senkrechte Felsen abfallender Bergrücken begrenzt das Sarcatal an seiner Westseite. Auf dem südlichsten Zacken thront die Burg von Arco, im Norden sinkt er ab gegen den Flecken Ceniga (113 m). Höchster Punkt ist der Monte Colt (434 m), ein besonders schöner Aussichtspunkt der kreuzgeschmückte Colodri (370 m). Die so pittoresk an ihren Felsen gebaute Burg von Arco, die schon Dürer 1495 zum Zeichenstift greifen ließ, ist in den letzten Jahren aufwendig restauriert worden und wieder fürs Publikum zugänglich (April bis September 10 – 19 Uhr, Oktober bis März 10 – 16 Uhr). Erste Befestigungen hier dürften auf die Völkerwanderungszeit zurückgehen. Im Mittelalter wurde die Burg, der Arco (arx = Festung) seinen Namen verdankt, stark ausgebaut, galt sie als uneinnehmbar. Im Spanischen Erbfolgekrieg musste die Festung allerdings nach der Belagerung durch den französischen Marschall Vendôme kapitulieren und wurde anschließend teilweise gesprengt. In der Folge verfiel die Anlage nach und nach. Beim Anstieg zur Burg bieten sich interessante Tiefblicke auf die Dächer von Arco, dessen Altstadt mit seinen schmalen Gassen sich eng an den Festungsfelsen schmiegt. Nicht zu übersehen ist die viel zu große Pfarrkirche, die Collegiata, die den Hauptplatz fast erdrückt. Daneben wirkt der Palazzo Marchetti mit seinen originellen Kaminen fast schon zierlich.

Im historischen Kern von Arco weisen Schilder zum Castello; der schön angelegte Weg steigt in Kehren hinauf zu der auch als Ruine noch beeindruckenden Festung; vom höchsten Punkt (284 m), den der Torre Renghera krönt, genießt man eine stimmungsvolle Aussicht. Nach der Besichtigung (Eintrittsgebühr) steigt man über die Zufahrt zum Parkplatz westlich unter dem Burgfelsen ab. Auf Asphalt geht’s anschließend durch einen schönen Olivenhain bergan zum Wallfahrtskirchlein Santa Maria di Laghel (220 m), wo rechts der rot-weiß markierte Weg zum Colodri (Schilder) abzweigt. Er steigt in Schleifen über den felsdurchsetzten Hang zu einer Weggabelung an. Hier lohnt sich rechts der kleine Abstecher zum Gipfelkreuz am Colodri (370 m) mit schöner Aussicht. Der Weg zum Monte Colt (Wegweiser) führt über den felsigen Rücken, aus dem das Wasser in Jahrtausenden fantastische, oft messerscharfe Profile ziseliert hat, direkt an den Wandabbruch nördlich des Colodri mit packendem Tiefblick zur Sarca. Durch

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