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Über den Nara-Kamm

Hiking trail · Garda Trentino
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Athesia
  • Aussichtswandern über dem Gardasee: Riva, der Monte Brione und Torbole
    Aussichtswandern über dem Gardasee: Riva, der Monte Brione und Torbole
    Photo: Athesia
m 1200 1000 800 600 400 8 6 4 2 km
moderate
Distance 9 km
3:37 h
755 m
754 m
Aussichtswandern über Pregàsina
Auf der Landkarte wirkt der lang gestreckte Kamm, der sich vom Nodice (855 m) bis zum Passo Guil (1209 m) erstreckt, wenig spektakulär. Kein markanter Gipfel entragt ihm, die Flanken sind überwiegend grün. Doch in diesem Fall trügt der erste Eindruck, ist der etwa zweieinhalb Kilometer lange Grat doch eine einzige, herrliche Aussichtspromenade. Wobei man die Bezeichnung »Promenade « etwas relativieren muss; einige Felspassagen verlangen durchaus einen sicheren Tritt. Neben dem See und dem Monte Baldo, der ihn ostseitig überragt, hat man während der gut zweistündigen Gratwanderung vor allem die Berge des Ledrotals im Blick, von der Rocchetta, die sich unmittelbar über seiner Mündung erhebt, bis zum Monte Cadria (2254 m), dem höchsten Punkt der Gardaseeberge. Im Nordosten steht der Monte Stivo (2059 m), leicht zu erkennen an der blanken Gipfelschräge. Im Frühling und Frühsommer wird man nicht nur in die Ferne schauen; links und rechts des oft schmalen Weges blüht es farbenprächtig, und mit etwas Glück wird man auch die eine oder andere botanische Rarität entdecken. Auf den Felsen sonnen sich Eidechsen, und wenn’s im Laub raschelt, macht sich vielleicht eine Schlange davon, aufgeschreckt durch den trampelnden Zweibeiner. Lärm stört die Reptilien – im Gegensatz zu Erschütterungen – übrigens nicht: Sie hören nämlich ganz schlecht.

Die Runde beginnt ganz gemütlich auf dem Sträßchen, das, vorbei an der Kirche von Pregàsina, südwärts in die Talmulde von Palaèr führt. Bald schon bietet sich ein erster Tiefblick auf den Gardasee, dann geht’s angenehm schattig über ein paar Schleifen bergan. An der kleinen Senke im Rücken der Punta dei Larici (907 m) leitet der Fahrweg ein zweites Mal an die Geländekante heran. Wer bis zu der Kuppe vorgeht, wird mit einem atemberaubenden Vogelschaublick aufs Wasser belohnt. Bei der Malga Palaèr (946 m) verlässt man das Sträßchen nach links und steigt auf dem markierten Wanderweg im Wald steil aufwärts zu einem Grateinschnitt, der seinen Namen von einem markanten Felszacken hat: Passo Rocchetta (1159 m). Die Abzweigung zur Cima Mughera (1161 m) bleibt links; an der bewaldeten Südflanke des Monte Guil geht’s noch ein Stück aufwärts, dann führt der Pfad, zuletzt flach verlaufend, zu der Lichtung oberhalb des Passo Guil (1209 m). Über der Senke baut sich massig der Monte Carone (1621 m)

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