Hiking trail Premium content

Über den Creino-Berg

Hiking trail · Garda Trentino
Responsible for this content
Athesia
  • Fruchtbare Äcker vor eisigem Hochgebirge: der Gipfelrücken des Monte Creino mit dem Carè Alto im Adamellomassiv
    Fruchtbare Äcker vor eisigem Hochgebirge: der Gipfelrücken des Monte Creino mit dem Carè Alto im Adamellomassiv
    Photo: Athesia
m 1400 1200 1000 800 600 400 200 10 8 6 4 2 km
difficult
Distance 10.9 km
4:31 h
1,185 m
436 m
Kriegsspuren, Gemüseäcker und eine schöne Aussicht
Der Monte Creino (1292 m) ist – geologisch gesehen – nicht viel mehr als der Vorbau des ungleich höheren Stivo (2058 m). Deshalb kann er, was das Panorama betrifft, natürlich nicht mit seinem Nachbarn konkurrieren. Dafür bietet der Weg von Nago hinauf zu dem »kleinen« Gipfel zauberhafte Tiefblicke auf den Nordzipfel des Gardasees, den Mündungsbereich des Sarcatals, auf Arco und seinen Burgfelsen. Dass hier vor bald hundert Jahren Krieg war, die Front nur ein paar Kilometer weit weg, belegen die Überreste österreichischer Stellungen, auf die man allenthalben stößt, bis hinauf zum Gipfel. Der fällt nach Süden steil ab, während seine sanfte Nordabdachung – da staunt der Wanderer – ein riesiger Gemüseacker ist, tausend Meter über den Olivenhainen am Gardasee und den Rebbergen des Sarcatals. Hier werden Weißkohl, Karotten, Kürbisse, Kartoffeln und Bohnen angebaut.

Die Wanderung beginnt an der Via Stazione, deren Name daran erinnert, dass Nago einst Bahnanschluss hatte (Linie Rovereto – Riva). Sie zweigt mitten im Ort von der Staatsstraße ab und gabelt sich nach etwa hundert Metern. Man geht links, folgt den rot-weißen Markierungen. Aus der Straße wird ein Fußweg, der im Zickzack in einem bewaldeten Graben ansteigt und schließlich auf eine Anhöhe mündet. Am Dorsale Tre Croci (Schilder, Rastbank) informiert eine Schautafel über die alten Festungsanlagen im Raum Nago. Aus dem Ersten Weltkrieg stammt auch die Busa dei Capitani, knapp ¼ Std. weiter am Weg nach Santa Barbara. Der Bau, teilweise restauriert, wurde damals direkt unter einen Felsüberhang gebaut. Dahinter beginnt der Weg im Wald stärker anzusteigen. Nach ein paar Kehren stößt man auf eine Fahrspur, verlässt sie aber gleich wieder nach rechts. In der Folge tangiert der Pfad an einer Kehre die Straße zur Malga Fiavei, steuert dann die Abbruchkante des Monte Corno an. Hier befand sich eine

Unlock all features with Pro+
With Pro+ you gain access to the route's details, including directions, pictures, the GPS track and other valuable information.

Already unlocked? 

Premium content Premium routes are provided by professional authors or publishers.

Questions and answers

Ask the first question

Would you like to the ask the author a question?


Rating

Write your first review

Help others by being the first to add a review.


Photos from others