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Göflaner Bruch und Göflaner See - "Weißes Gold" und blauer Bergsee

Hiking trail · Vinschgau
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    Photo: KOMPASS-Karten
m 2500 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Distance 16.8 km
6:00 h
1,650 m
1,650 m
2,528 m
866 m
Während in anderen Gegenden der Alpen Salz das "Weiße Gold” der Berge ist, nimmt diese Rolle in der Umgebung von Laas ohne Zweifel der Marmor ein. Zwei Brüche hoch oben in den Bergen werden bis heute betrieben. Einen davon lernen wir auf dieser Tour kennen. Als krönender Abschluss erwartet den besonders eifrigen Wanderer zusätzlich ein stiller Bergsee, der von einem kleinen Gletscher gespeist wird.Während in anderen Gegenden der Alpen Salz das "Weiße Gold" der Berge ist, nimmt diese Rolle in der Umgebung von Laas ohne Zweifel der Marmor ein. Zwei Brüche hoch oben in den Bergen werden bis heute betrieben. Einen davon lernen wir auf dieser Tour kennen. Als krönender Abschluss erwartet den besonders eifrigen Wanderer zusätzlich ein stiller Bergsee, der von einem kleinen Gletscher gespeist wird. Vom Parkplatz an der Etsch halten wir uns kurz flussabwärts, folgen aber sogleich der Fahrstraße nach Tarnell rechts aufwärts. An der Wegkreuzung am Bach folgen wir weiter der Zufahrtstraße. Nach der ersten weiteren Kurve zweigt rechter Hand Weg Nr. 10 ab, der abseits von Asphalt in den Weiler hinauf leitet. Tarnell ist eine Höfeansammlung und vermittelt einen großartigen Blick über den mittleren Vinschgau. Nach einer kurzen Rast geht es auf dem selben Weg weiter in südöstlicher Richtung. Der dichte Hochwald umgibt uns und nur mehr selten ist ein Blick ins Tal möglich. Schließlich erreichen wir die Kleinalm; hier wendet sich der Anstiegsweg in südliche Richtung. Weg Nr. 10 leitet nun teils recht steil durch das Göflaner Tal aufwärts.Nächstes Ziel ist die Göflaner Alm, die zu einer erholsamen Erfrischung einlädt. Doch ist der weitere Anstieg noch lange und daher verweilen wir nur kurz. Ab hier geht es auf Weg Nr. 3 weiter bergwärts. Nahe der Waldgrenze stoßen wir auf die Marmorstraße, auf der die weißen Steine aus dem Göflaner Bruch per LKW ins Tal befördert werden. Wir folgen jedoch der Straße nur über kurze Abschnitte, denn der Steig ist wesentlich kürzer und schneidet einen Großteil der Kehren ab. In den Felsen über uns können wir bereits deutlich den Wandlbruch erkennen, in dem der Göflaner Marmor gewonnen wird. Sogar eine Werkskantine wurde in dieser Höhe errichtet. Wer vom Wandern noch nicht genug hat, kommt nun an das schwierigste Wegstück. Um zum Göflaner See zu gelangen, gilt es, das felsdurchsetzte Seejoch zu überwinden. Recht steil geht es aufwärts und da und dort ist leichte Felskletterei notwendig, um weiter voran zu kommen. Doch gibt es keine wirklich anspruchsvollen oder ausgesetzten Kletterstellen. Weg Nr. 3 endet direkt am Nordufer des Sees, der in einer tiefen Geländemulde liegt und von einem kleinen Gletscher unterhalb der Jennwand gespeist wird. Von der einstigen Pracht des Eises ist jedoch kaum etwas geblieben und in den nächsten Jahren wird der Gletscher wohl völlig verschwinden: ein deutliches Zeichen der Klimaerwärmung. Nach kurzer Rast am Ufer kehren wir auf dem schon vom Anstieg bekannten Weg nach Laas zurück.
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