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Auf die Laaser Almen - Dem Marmor auf der Spur

Hiking trail · Vinschgau
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    Photo: KOMPASS-Karten
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Distance 17.8 km
6:00 h
1,180 m
1,180 m
2,054 m
866 m
Das Laaser Tal gilt seit Jahrhunderten als Quelle feinsten weißen Marmors, der keinen Vergleich mit seinen berühmten Verwandten aus den Südalpen scheuen muss. Noch immer wird der prachtvolle Stein für Bauten in der Region, aber auch für internationale Projekte verwendet. Doch nicht nur der Marmor lockt ins Tal; auch die Blicke in die Bergwelt und die unverdorbenen Almen sind allemal einen Besuch wert. Das Laaser Tal gilt seit Jahrhunderten als Quelle feinsten weißen Marmors, der keinen Vergleich mit seinen be rühmten Verwandten aus den Südalpen scheuen muss. Noch immer wird der prachtvolle Stein für Bauten in der Region, aber auch für internationale Projekte verwendet. Doch nicht nur der Marmor lockt ins Tal; auch die Blicke in die Bergwelt und die unverdorbenen Almen sind allemal einen Besuch wert. Vom Parkplatz an der Etsch halten wir uns wenige Meter flussabwärts und zweigen hier nach rechts auf die Zufahrtsstraße Richtung Tarnell ab. An der folgenden Gabelung geht es weiter dem Weiler entgegen, doch gleich nach der Brücke zweigen wir bei einem Erdbeerfeld nach rechts auf Weg Nr. 12 ab und folgen dem Lauf des Laaser Baches aufwärts. Über die Örtlichkeit Gurgl leitet der Pfad hinauf zu Weg Nr. 5, der tiefer in das Tal hineinzieht. Neben uns verläuft die Trasse der Marmorbahn; die riesigen rohen Blöcke werden damit zum Schrägaufzug auf den Bremsberg gekarrt, den wir gegen Ende der Tour ebenfalls besuchen werden. Wenig später quert der Weg die Seilbahn, die vom Weißwasserbruch herunterzieht; riesige Marmorbrocken gleiten hier talwärts. Unter den Marmorwänden hindurch windet sich der Weg anschließend in vier Kehren der Unteren Laaser Alm entgegen; die Abzweigung des Oberalmwegs ignorieren wir und steigen erst an der unteren Alm auf dem Weg Nr. 13 zur Oberen Laaser Alm auf. Hier gönnen wir uns eine ausgiebige Rast, denn der Anstieg ist nun überwunden und die Eiswelt des Laaser Ferners an manchen Tagen zum Greifen nahe. Auf dem Wormisionsteig wandern wir anschließend an der Ostflanke des Saurüssels entlang. Beständig, aber ohne steilere Abschnitte verliert der Pfad an Höhe. Erst weiter talauswärts wird es etwas steiler. Der Steig zieht wieder der Marmorbahn entgegen und erreicht sie knapp vor den Bergstationsgebäuden der Schrägbahn. Ein Abstecher zu diesem riesenhaften Aufzug ist auf jeden Fall lohnend, besonders dann, wenn gerade einer der gewaltigen Marmorblöcke auf seine Reise ins Tal geht. Die Wagen der Marmorbahn werden dazu auf eine Plattform gerollt, die anschließend auf den sehr steilen Gleisen zu Tal gleitet. Im Gegenzug kommt vom Werkslager eine leere Plattform der Schrägbahn nach oben. Obwohl wiederholt von der Einstellung bedroht, scheint dieses typische Relikt der Industriegeschichte nun endgültig gerettet. ' Ein Arbeiter meinte dazu: "LKW gibt es überall, aber die Schrägbahn nur hier in Laas!" Vom Bremsberg folgen wir der Forststraße hinunter zum Parnetzhof. Hier wählen wir jedoch nicht die asphaltierte Hofzufahrt ins Tal, sondern steigen auf Weg Nr. 3 in den Schgumser Wald ab. Noch einmal queren wir die Trasse der Schrägbahn, bevor wir nur wenig oberhalb der Häuser von Laas auf die Straße treffen. Wir folgen ihr hinunter zu der schon vom Anstieg bekannten Kreuzung und kehren nach links zu unserem Ausgangspunkt in Laas zurück.
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