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33 Corna Piana

Hiking trail · Rovereto,Vallagarina,Altopiano di Brentonico
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Athesia
  • Der »Sentiero delle Vipere« vermittelt den schönsten Zugang zum Corna Piana
    Der »Sentiero delle Vipere« vermittelt den schönsten Zugang zum Corna Piana
    Photo: Athesia
m 1700 1600 1500 1400 1300 1200 8 7 6 5 4 3 2 1 km
moderate
Distance 8.4 km
2:47 h
388 m
383 m
Blumenberg mit felsiger Stirn
Sag’s mit Blumen! Mit Alpenblumen in diesem Fall, aber das heißt nun keineswegs, dass man die bunten kleinen Sehenswürdigkeiten auch pflücken soll. Ganz im Gegenteil, die reiche Flora am »Orto botanico« ist ein Schatz, den es zu erhalten gilt. Deshalb steht das Gelände am Corna Piana auch seit 1972 unter Schutz. Natürlich sind nicht alle Monte-Baldo-Blumen (über 500 Arten!) auf dem etwa 150 Hektar großen Areal versammelt; das ist bei der Höhenlage des »Gartens« (1360 – 1736 m) gar nicht möglich. Doch das wird keinen Naturfreund davon abhalten, dem »flachen Horn« (Corna Piana) einen Besuch abzustatten, vorzugsweise in der Zeit zwischen Mitte Mai und Ende Juni. Dann duftet und blüht es hier so richtig, sind die Almböden von Bes mit Farbtupfern übersät. Bereits früh im Jahr zeigt sich Kerners Schmuckblume (Callianthemum kerneranum), ein echter Endemit; ab Ende Mai blühen Affodil (Asphodelus albus) und – sehr schön rund um die Bocca di Navene – Pfingstrosen (Paeonia officinalis), dann folgen all die Primeln (u. a. Prachtprimel), Enziane, Lilien (Türkenbund, Paradieslilien u. a.), entdeckt man – natürlich – auch Edelweiß und Kohlröschen. Eine andere Südalpenspezies, die Schopfige Teufelskralle (Physoplexis comosa), hat ihre einzigen Monte-Baldo-Standorte weiter südlich, an der Cima Valdritta und zur Punta Telégrafo hin.

Die Gipfelrunde beginnt bei einem kleinen Picknickareal (1329 m), wo ein Schild zum »Sentiero delle Vipere« weist. Im Wald geht’s zügig hinauf zu dem markanten Felsgürtel, der das weite Almgelände von Bes wie eine Festungsmauer umzieht, fast drei Kilometer lang. Über zwei kleine Felsstufen fädelt man in ein Grasband ein, folgt ihm dann ansteigend (Drahtseile), bis sich in der Mauer zur Linken eine Lücke auftut. Im Zickzack kurz aufwärts zum Ausstieg der Mini-Ferrata am Rand des Almgeländes von Bes (ca. 1530 m). Von dem schönen Rastplatz (Steinmauer) überblickt man auch den Weiterweg. Er führt über die Blumenwiesen sanft abwärts zur stattlichen Almhütte (1506 m), schneidet dann – nach links ansteigend – die felsdurchsetzte Südostflanke des Corna Piana. Über den breiten Westgrat erreicht man – vorbei an Stellungsresten aus dem Ersten Weltkrieg – den Gipfel (1736 m). Kurz vor dem höchsten Punkt zweigt der Weiterweg ab. Er läuft über den nur mäßig steilen, teilweise bewaldeten Nordhang

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