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Informationen zu Zenoburg

Nur Bergfried und Kapelle blieben verschont, als die Zenoburg 1347 von Karl IV. zerstört wurde. Seitdem ist sie dem Zahn der Zeit unausweichlich ausgesetzt und Ruine. Dabei hatte sie Meinhard II. – er hatte die Burg gekauft – im 13. Jahrhundert ausbauen und erweitern lassen.



Die Burgkapelle ist zweigeschoßig nach Art einer Pfalzkapelle, ihr Rundbogenportal zieren – ähnlich wie auf Schloss Tirol – sogenannte „Bestiarien“. Und der älteste, in Stein gemeißelte Tiroler Adler.



Die dem Hl. Zeno von Verona geweihte Kapelle war in der Spätantike ein vielbesuchtes Heiligtum, zu dem Wallfahrer und Pilger kamen. Zwei Bischöfe, Valentin von Augsburg und Korbinian von Freising, lagen hier begraben. Nachdem aber deren Gebeine überführt worden waren, verlor St. Zeno um das Jahr 1000 seine sakrale Bedeutung.

 

 

Die Zenoburg hat eine lange Geschichte und war 1301-1347 landesfürstliche Residenz.

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