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Wipptal - Oberes Eisacktal

Von Ausblicken und Eindrücken

Eine dicht bewaldete Gebirgslandschaft in deren Gipfeln Wolken hängen. Wiesenhänge in frischem Grün. Solche Eindrücke begleiten die Fahrt über den Brennerpass nach Südtirol.

Sterzing ist Hauptort des Wipptals und die erste Stadt nach der österreichischen Grenze und präsentiert sich mit einer eleganten Mischung aus mittelalterlichem Flair und modernem Charme. Von der Altstadt führt eine mit bunten Fassaden gesäumte Straße über den Stadtplatz und durch das steinerne Tor des Zwölferturms in die Neustadt. Die Schilder der Gasthöfe zieren die Fassaden ebenso wie Giebel, Zinnen und Erker.

Von hier, dem Herzen des Wipptals ausgehend, ziehen sich, wie feine Adern viele Seitentäler tief in die Berglandschaft.
Weitab von buntem Treiben darf der Wanderer im Pflerschtal noch unberührte Landschaft erfahren. Früher spielte in dieser Gegend der Bergbau einer große Rolle. Stolleneingänge sind heute noch zu finden.

Das Schaubergwerk Schneeberg befindet sich im Talschluss des Ridnauntals in der Drei-Täler-Gemeinde Ratschings. Kalt und klamm ist es in den feuchten Stollen und finsteren Schächten. Besucher spüren hautnah, wie Bergleute vor Jahren hier geschuftet haben, um dem Berg das Erz abzuringen.

Bei Stange hat sich eine der schönsten Felsschluchten der Alpen tief eingeschliffen. Das Naturdenkmal Gilfenklamm begeistert mit überhängenden Marmorwänden, tief in den Fels geschliffenene Wannen und vor allem mit der akustischen Urgewalt des Wassers. Tosen und Rauschen. Ein feiner Schleier aus Millionen Wassertröpfchen liegt in der Luft.

Auf der gegenüberliegenden Seite zieht sich das Pfitschtal bis tief in die von Gletschern geprägte Gebirgslandschaft, deren Krönung der Hochfeiler am Talende ist. Die weiten Wiesenflächen des breiten, ungewöhnlich flachen Talbodens bilden den Kontrast.

Die unberührte Schönheit dieser Seitentäler des Wipptals will erlebt und erwandert werden und rät dazu, es nicht dem Eisack gleich zu tun. Dieser fließt nämlich geradewegs, ohne jeglichen Umweg, am Wallfahrtsort Maria Trens vorbei, bis nach Franzensfeste.

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