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Zur Klausner Hütte auf der Latzfonser Alm

Klausen
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Informationen zur Tour Zur Klausner Hütte auf der Latzfonser Alm

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:30 h
  • Strecke
    6.3km
  • Höhenmeter
    730 hm
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Max. Höhe
    2292 m

Wegbeschreibung

Zum Kühhof gelangt man am besten mit dem PKW, für den Zustieg von Latzfons müsste man mit etwa einer Stunde rechnen. Knapp nördlich von Klausen biegt man von der Brenner-Staatsstraße ab nach Feldthurns und folgt dort der Beschilderung nach Latzfons. Kurz nach dem Dorfkern biegt man rechts ab und folgt der Beschilderung zum Kühhof. Vom Parkplatz folgt man dem Zufahrtsweg (Mark. Nr. 1) zuerst durch Wald, danach durch schönes offenes Almgelände und gelangt zur Klausner Hütte.

Variante

Gehfreudige setzen den Aufstieg durch lichten Zirbenbestand auf dem Kreuzweg (weiterhin Mark. Nr. 1) fort bis zum bekannten Schutzhaus Latzfonser Kreuz. Für Hin und Zurück berechnet man etwa 2 Stunden und 400 zusätzliche Höhenmeter. 

Startpunkt

Parkplatz am Kühhof, Latzfons

Zielpunkt

Parkplatz am Kühhof, Latzfons

Besonderheiten

Zwei Hütten und ein Gnadenbild

Die Klausner Hütte in den südöstlichen Sarntaler Alpen ist ein ausgesprochen beliebtes Wanderziel, bestens geeignet auch mit Kindern, die hier ungefährdet herumtoben oder sich im kleinen Streichelzoo mit Ziegen, Schweinchen und Häschen vergnügen können. Die Aussicht von der Sonnenterrasse auf die gegenüberliegende Dolomitenwelt ist beeindruckend: Geislerspitzen, Langkofel, Plattkofel, Rosengarten, Schlern und Latemar, Schwarz- und Weißhorn präsentiern sich von ihrer schönsten Seite, aber in der Ferne sind auch Marmolata und Palagruppe zu erkennen. Oberhalb der Hütte breitet sich ein lichter Zirbenwald aus, in dem man leicht einen der zahlreichen Tannenhäher zu Gesicht bekommt.

Eine Sonderstellung nimmt das bereits erwähnte Schutzhaus Latzfonser Kreuz mit seinem hübschen Höhenkirchlein ein, das als höchster  Wallfahrtsort Europas (2311 m) gilt. Das Gnadenbild des Kirchleins ist der „Schwarze Herrgott“, eine gotische Skulptur des Kruzifixus. Der Sage nach ließ der Pfarrer von Latzfons um das Jahr 1700 nach einem Herrgottsbild suchen, nachdem drei Jahre hintereinander schwerer Hagelschlag die Ernte vernichtet hatte. Und tatsächlich, in der Totenkapelle wurde man fündig: eine mit Pech und Ochsenblut bestrichene Skulptur des Gekreuzigten, der Schwarze Herrgott. Das Kreuz wurde in einer großen Prozession zu zwei verschiedenen Orten gebracht, aber beide Male, so erzählt die Sage, habe die Statue zum Zeichen des Missfallens den Kopf geschüttelt. Erst am heutigen Standort, damals noch unter freiem Himmel, konnte die Statue zum Schutz vor Unwettern aufgestellt werden. Weil der Schwarze Herrgott sehr schnell zahlreiche Wallfahrer aus Nah und Fern anzog, ließ man 1743 eine Kapelle zum Schutz der Statue errichten, die 1869 durch die stattlichere Kirche ersetzt wurde. Heute wird der Schwarze Herrgott alljährlich am vorletzten Samstag im Juni im sogenannten  „Gerichtsumgang“ in einer feierlichen Bittprozession aus der Kirche von Latzfons hinauf getragen zum Höhenheiligtum und im Oktober wieder zurück nach Latzfons, wo er spätestens am 16. Oktober wieder angekommen sein muss. 

Parken

Parkplatz am Kühhof, Latzfons

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Brenner-Autobahn A22, Ausfahrt Klausen, weiter nach Feldthurns und Latzfons zum Kühhof

Quelle

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