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Zum Heiligtum der Madonna del Feles von Calceranica

Alta Valsugana
mittel
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Informationen zur Tour Zum Heiligtum der Madonna del Feles von Calceranica

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:25 h
  • Strecke
    10.7km
  • Höhenmeter
    350 hm
  • Höhenmeter
    350 hm
  • Max. Höhe
    800 m
Zwischen Geschichte, Natur und Geistlichkeit

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt beim Platz Graziadei di Calceranica, welcher mit der Bahn (der Bahnhof liegt ungefähr 100 m auf der Straße Richtung Trient) oder mit dem außerstädtischen Bus gut zu erreichen ist. Man biegt sogleich nach rechts in die via Ferrari etwa im Zentrum der Ortschaft, um so zu einem kleineren Platz mit einem Brunnen unterhalb der schönen Kirche von S. Ermete zu gelangen. Der Weg führt zunächst an der Kirche vorbei bergauf zum erhöhten Ortskern von Calceranica und somit erreicht man di Pieve di S. Maria Assunta (560 m – 10‘) hinter welcher man ein schönes Panorama über den Caldonazzo-See bewundern kann. Weiterhin bergauf erreicht man schnell die Wegweiser des Weges Nr. 34, ein Teilabschnitt des Wegnetzes, welches über 60 km durch das Vigolana führt. Man kann sich an das Tourismusbüro APT beim Rathausplatz (30‘ vom Startpunkt, nach Überquerung des Flusses Mandola, nur im Sommer geöffnet) wenden, um eine Karte mit allen Wegbeschreibungen detailreich zu betrachten. Alternativ kann man sich auch gut mit den Wegweisern zurechtfinden. 

Der Weg führt weiter über die asphaltierte Straße und man erreicht so die Kreuzung mit der SP1, Ramale di Bosentino, welche vom See zur wenig oberhalb liegenden Ortschaft führt. Auf diesem Weg trifft man außerdem auf die ersten Wegweiser zum Bergwerkspark (mit M02 ausgeschildert) und ein schönes Kapitell auf der linken Seite. Bei der Kreuzung mit der Provinzstraße auf ca. 630 m (links und wenige Meter höher liegt die Herberge Begher) biegt man nach rechts und folgt dem Wegverlauf der Nr. 1 Richtung Migazzone. Man überquert wenige Meter weiter unten mit großer Vorsicht die Straße und folgt der Beschilderung zu der kleinen Fraktion S. Caterina. Abermals trifft man wenig unterhalb auf eine Kreuzung, bei welcher man nach links abbiegt und so weiterhin dem Weg Nr. 1 folgt. Der Aufstieg führt bis in die Ortschaft Prai, wo man diesen Weg verlässt und der via Foreste auf der linken Seite folgt, vorbei an den ersten Häusern von Migazzone. Bei einer Kreuzung vor einem Torbogen biegt man nach rechts und bergauf geht es weiter in die Ortschaft. Links geht es anschließend weiter in der via della Chiesa (35‘), welche das Betrachten von Konstruktionen der nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit ermöglicht, inmitten der moderneren Bauten und der Aussichten über Vattaro und das tiefe Tal der Mandola.

Man erreicht bald das sehr nahe Zentrum von Bosentino, wo sich auf der linken Seite die Chiesa di S. Giuseppe befindet (zwischen dem Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet, Fresken auf der Außenfassade). Von hier geht es weiter in der via Bonazza und auf dem Weg Nr. 33, stets geradeaus. Die Wegweiser für das Heiligtum sind bereits vorhanden, ebenso die Kapitelle des Kreuzwegs, welcher zum ersten Tagesziel führt. Die nach wie vor asphaltierte Straße stellt einen Teil der antiken römischen Via Claudia Augusta dar, neuerrichtet mit Berufung auf Studien und archäologischen Funden entlang des langen Weges zwischen dem Adriatischen Meer und der deutschen Stadt Augsburg, ehemals Augusta. Man erreicht das Heiligtum (756 m) nach ca. 1h und nach etwa 4 km. Eine Rast ist fast verpflichtend, auch wenn das Gebäude meistens geschlossen ist. Ein Rastplatz etwas unterhalb (mit Brunnen, Schatten und einem schönen Kruzifix aus Holz) lädt zum Verweilen ein. Der Weiterweg führt über den Schotterweg und am Rio Rèfer entlang, wodurch man nach wenigen Minuten das Castel Vigolo erreicht (788 m), vom Heiligtum bereits gut zu erkennen. Die Verwaltung ist tatsächlich privat und im Sommer wird das Gebäude von den Eigentümern bewohnt. Man biegt auf die Straße die von links in die eben beschrittene mündet und folgt dieser bergab. So lässt man die sehr alten Gemäuer des Schlosses zurück und nach kurzer Zeit befindet man sich wieder auf Asphalt und in der Nähe des Parks von Vigolo Vattaro. Wenige Minuten später trifft man auf die ersten Häuser der Ortschaft. Die via del Castello wird bei der ersten Kreuzung nach links verlassen und entlang der via Trieste führt der Weg zurück nach Bosentino. Die Straße liegt nur einige Meter von der viel befahrenen SP1 entfernt und verbindet Vigolo mit Bosentino und mit Calceranica. Später wird sie zur via Trento und über einige hügelige Passagen und durch Wiesen sowie kultivierte Anlangen erreicht man schnell wieder den Park von Bosentino, nur wenig oberhalb der SP. Hier geht es entlang der Hauptstraße nach unten und indem man nach rechts abbiegt überquert man sie beim Fußgängerübergang.

Man gelangt in die Nähe einer kleinen Freifläche, welche auf das Möbelhaus Ianeselli hinweist und von hier folgt man der kleinen Straße, die an dieser Stelle startet. Man befindet sich bald inmitten des Gebiets rund um Bosentino und nach einem kurzen ebenen Wegstück führt der Weg weiter bergab. Entlang des Flusses Mandonale erreicht man die Ortschaft Maso Zoventel e al Mulino, welche das Ende der asphaltierten Straße markieren (580 m). Nach der Brücke finden sich einige Beschilderungen, die den Weg nach Vattaro anzeigen. Der Wille des Entdeckens neuer oder weniger frequentierter Wege verleitet zum Verfolgen jenes Weges ohne Name, welcher sich auf der linken Seite verliert und an der Hofstelle am Ende der Straße vorbeiführt. Die dichte Vegetation hindert nicht am Fortschreiten und nach kurzer Zeit befindet man sich auf einer großen privaten Freifläche, welche man überquert indem man am Maisfeld entlangspaziert. Am Ende wird der Weg etwas breiter und nach einer scharfen Kurve führt er wieder in den Wald. Nach einem kurzen Stück durch den Wald, erreicht man die Wegweiser (Nr. 34), welche nach links Richtung Calceranica und zum Bergwerkspark führen (2h – 640 m). Der kurze aber steile Anstieg über den Trampelpfad führt zu einer Brücke, die nach den Hochwassern des Frühlings von 2013 neuerrichtet wurde. Diese führt direkt in die Mitte des Bergwerkparks am Eingang von Calceranica. Es finden sich hier einige Informationstafeln, welche die einzelnen Sektoren erklären, ebenso die Geschichte und das Leben in den Bergwerken des Valsugana, speziell jenes von Calceranica. Dieses war bis 1965 aktiv (während des Großen Krieges wurden im Bergwerk Kriegsgefangene zur Arbeit gezwungen). Weiter geht es über den leicht hügeligen Weg (M01) mit der Möglichkeit hie und da abzukommen. Man erreicht so die Aussichtsplattform (540 m), wo das Auge über die Ortschaft Calceranica, den See und die Umgebung schweifen kann. Weiter entlang des Weges erreicht man eine Kreuzung, welche in beide Richtungen zwischen zwei Häusern hindurchführt. Somit gelangt man, auf Asphalt, zum etwas höher gelegenen Eingang des Museums der Bergwerke. Von hier sind es nur mehr wenige Schritte zurück ins Dorf und zum Startpunkt vor der Kirche (2h 25‘).

Startpunkt

Calceranica

Zielpunkt

Calceranica

Parken

Calceranica

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

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  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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