Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren
zurück

Waalwegwanderung bei Schluderns

Schluderns
leicht
Zur Merkliste hinzufügen

Informationen zur Tour Waalwegwanderung bei Schluderns

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:50 h
  • Strecke
    7.8km
  • Höhenmeter
    360 hm
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Max. Höhe
    1302 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Vintschger Museum kurz den alten Burgweg hinauf bis zur Churburg und auf Markierung Nr. 20 weiter bis zum Hof Vernol. Dort auf Markierung Nr. 17 links hinunter zum Saldurbach und diesen entlang zurück nach Schluderns. Länger (plus gut 1 Stunde, 180 Höhenmeter mehr), aber sehr viel lohnender ist die Fortsetzung von Vernol über den Bergwaal (Mark. Nr. 20) hinein in die Saldurschlucht und über den Leitenwaal wieder aus dem Tobel hinaus: Wohl eine der schönsten Waalwanderungen im gesamten Vinschgau. Von Ganglegg steigt man auf Markierung Nr. 18A ab zum Griggwaal und kehrt auf diesem Waalweg zurück ins Dorf. Geschichte und Waalwege bei Schluderns Dominant steht die Churburg über Schluderns. Der Churer Bischof Heinrich IV. von Montfort, zu dessen Bistum das Tal damals gehörte, ließ den ursprünglichen Bau errichten, als „Gegengewicht“ zu den aufsässigen Herren von Matsch, gleichzeitig Vögte und unter vielen Aspekten auch ein bisschen Raubritter. Wen wundert’s, dass die Burg nach nur 40 Jahren den Besitzer wechselte, die Burgen Ober- und Untermatsch waren im Vergleich ja auch nur Rabennester. 1505 ging die Churburg an die Grafen von Trapp und ist heute noch in deren Besitz (wenn die Fahne am Mast flattert, ist die gräfliche Familie anwesend).

Unter ihnen wurde aus der Burg ein prächtiges Renaissanceschloss, das „geführt“ besichtigt werden kann. Man wäre nicht im Vinschgau mit seinem trockenen (manchmal unfreiwilligen) Humor: „Ende gut, alles gut. Jesus sei ihm gnädig“ steht auf einem Marterle (Gedenktafel) entlang des Weges zur Churburg zu lesen; zum Gedenken an ein Opfer eines Böllerschießens. Ob das Opfer wohl auch dieser Meinung war? Die etwas längere Rundwanderung führt zum urgeschichtlich besiedelten Hügel Ganglegg mit seinen archäologischen Grabungen. Mehrere ausgezeichnet erhaltenen Befestigungsanlagen und Gebäude sind restauriert und überdacht, einiges wurde nachgebaut, das Gelände kann auf einem Rundweg mit informativen Schautafeln besichtigt werden. Die spektakulärsten Funde sind im Vintschger Museum ausgestellt. Und eben dieses ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Drei Dauerausstellungen widmen sich den Themen „Schwabenkinder“, „WaWo – s’Wosser zum Wassern“ und „Archaischer Vinschgau“. Dazu kommen viele Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Schwabenkinder nennt man jene Kinder und Jugendliche, die über mehrere Jahrhunderte im Sommer aus dem Vinschgau in das Schwabenland wanderten und mit ihrer Arbeit – oft unter schlimmsten Bedingungen – zum Überleben der Familie beitrugen. „WaWo“ widmet sich umfassend dem Thema Bewässerung: von den uralten Bewässerungssystemen bis zur modernen Sprinkleranlage. Auch uralte Bräuche, die mit Bewässerung und Jahreszeiten zusammenhingen und zum Teil noch bestehen, werden dargestellt.

Und lohnend ist wohl auch ein Abstecher zum daneben befindlichen Vinschger Dorflodn (Dorfgeschäft) mit seinen vielen typischen regionalen und Bioprodukten. Vor dem Geschäft gibt’s Sitzgelegenheiten zum  gemütlichen Verkosten. 

Startpunkt

Parkplatz hinter dem Vintschger Museum

Zielpunkt

Parkplatz hinter dem Vintschger Museum

Parken

Parkplatz hinter dem Vintschger Museum

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Durch den Vinschgau nach Schluderns. Zufahrt auch mit Linienbus und Vinschger Bahn 

Quelle

Cover_leichte_wanderungen_spazierwege

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Leichte Wanderungen und Spazierwege

Tab für Bilder und Bewertungen

Shopping

Kultur

Zur Startseite