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Von Vanza nach Pozzacchio

Vallagarina-Rovereto
leicht
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Informationen zur Tour Von Vanza nach Pozzacchio

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:30 h
  • Strecke
    9.1km
  • Höhenmeter
    390 hm
  • Höhenmeter
    390 hm
  • Max. Höhe
    921 m
In einer Höhle erlebte der Dichtervater des Hermetismus, der damaliger Infanterieleutnant Eugenio Montale (Genua, 1896 - Mailand 1981) die Tragödie des Ersten Weltkrieges aus erster Hand und schrieb ein Gedicht - später in seiner ersten Sammlung, Ossi di seppia (1925) - über die versammelte Ortschaft Valmorbia unweit von Pozzacchio. So klingt einer der Verse auf der Plakette, die an den Steinen der Festung angebracht ist: "… tacevano gli spari, nel grembo solitario / non dava suono che il Leno roco. / Sbocciava un razzo sullo stelo, fioco / lacrimava nell’aria». Es sind dieselben Verse, die man auch auf einem Haus im nahegelegenen Dorf Valmorbia, einer Fraktion von Vallarsa, lesen kann und die lauten: « … Le notti chiare erano tutte un’alba / e portavano volpi alla mia grotta. / Valmorbia, un nome, e ora nella scialba / memoria, terra dove non annotta». Hier starben 1916 in einer einzigen Nacht mehr als tausend Männer, Italienern und Österreichern, deren Überreste symbolisch im Altar aus Stein vor der Festung gesammelt wurden.

Wegbeschreibung

Von Vanza (598 m) bis zum Pian del Levro (745 m; 0.15 h) und weiter auf der alten Straße nach Pozzacchio (792 m; 0.30 h), einer kleinen Fraktion von Trambileno mit Blick auf die Vallarsa; hier zweigt der Weg zum Rifugio Lancia auf dem Pasubio (früher auch eine Seilbahn) ab, aber auch zur österreichischen Festung von Pozzacchio (0.30 h). Nach der Überquerung von zwei Galerien (1912 gegraben) erreicht man den Pustal (882 m), der die Festung beherbergt, deren im Berg getarnte Struktur von der Hauptstraße, die das Tal hinaufführt, praktisch unsichtbar ist. Auf drei in den Fels gehauenen Etagen und mit einem unterirdischen Schutznetz wurden die Gänge 1931 abgerissen, um die noch brauchbaren Materialien wiederzugewinnen (Führungen mit Fackeln in den Untergrund; Ende der Restaurierung Anfang 2014). Die Festung hatte zusammen mit der österreichischen Festung Matassone (erreichbar in wenigen Minuten vom gleichnamigen Dorf, siehe Route 11) auf der gegenüberliegenden Talseite die Aufgabe, den Zugang nach Rovereto zu kontrollieren; die beiden Festungen, die über das Morsealphabet mit dem Schwenken der Fahne übermittelt wurden, waren jedoch bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs noch nicht fertig gestellt.

Variante

Von der Festung Pozzacchio gehen wir auf der Militärstraße weiter (643 m; 0.25 h), und durchqueren die wenigen Häuser von Dosso, die die Kapelle zur Madonna della Corona (XVIII Jh.) umgeben; Bus Nr. 312 nach Rovereto

Startpunkt

Vanza

Zielpunkt

Vanza

Parken

Parkplatz oberhalb des Dorfes

Öffentliche Verkehrsmittel

bis Rovereto Hauptbahnhof und Überlandbus Nr. 316

Anfahrt

von Rovereto auf der S.S. 46 bis zur Kreuzung mit der S.P. 50 nach Vanza (8,6 km)

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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