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Von Tschars nach Juval

Kastelbell-Tschars
leicht
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Informationen zur Tour Von Tschars nach Juval

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:30 h
  • Strecke
    7.6km
  • Höhenmeter
    260 hm
  • Höhenmeter
    260 hm
  • Max. Höhe
    852 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz folgt man der Markierung Nr. 1A und 3B hinauf zum Tscharser Waalweg (auch Vinschger Höhenweg). Nun geht es fast eben den Waal entlang bis unterhalb von Schloss Juval. Von dort steigt man in wenigen Minuten auf zum Schlosswirt zu wohlverdienter Rast und Einkehr. Weiter geht’s über den neu angelegten „Sunnenweg“ (Ortlsteig) am Rande der Schnalser Schlucht hinunter zum Hof Unterortl. Von dort folgt man der Straße aufwärts bis zur nächsten Rechtskehre, von der man nach links den Stabener Waalweg (auch Jakobsweg) erreicht. Dieser führt in sanftem Gefälle zurück zum Ausgangspunkt. Kurze Variante für weniger Gehtüchtige: Von Naturns kommend findet sich gleich nach der Abzweigung ins Schnalstal ein kostenloser Parkplatz, Bushaltestelle in der Nähe. Mit dem Shuttlebus (die Straße ist bis 17.30 Uhr für den allgemeinen Verkehr gesperrt) fährt man hinauf bis zum Schlosswirt. Der Spaziergang über den „Sunnenweg“ (Ortlsteig) nach Unterortl ist problemlos, beim Hof befindet sich auch eine Haltestelle für die Rückfahrt ins Tal.

Startpunkt

Parkplatz beim J.-Maschler-Haus in Tschars; 5 Gehminuten von der Bushaltestelle

Zielpunkt

Parkplatz beim J.-Maschler-Haus in Tschars; 5 Gehminuten von der Bushaltestelle

Besonderheiten

Waale im Vinschgau

Fährt man durch den Untervinschgau, dann fällt nicht nur der markante Unterschied zwischen dem reich bewaldeten Nörderberg und dem steppenartigen Sonnenberg auf. Besonders im Sommer und im Herbst ziehen sich zwischen der Schnalser Schlucht und Tschars zwei üppig grüne „Linien“ in leichtem Gefälle quer durch den sonnenverbannten Sonnenberg. Richtig, hier gibt es Wasser, es handelt sich um die beiden Waale, die Wasser aus dem Schnalstal zu den durstigen Feldern im Vinschgau bringen. Der Begriff Waal bezeichnet eine offene Wasserleitung, eine künstlich angelegte Rinne und ist vermutlich vom lateinischen Wort „aqualis“ oder vom keltischen Wort „buol“ abgeleitet. Etwas von diesem Wasser versickert und schon hat man die Erklärung für den teilweise üppigen Bewuchs, der die grünen „Linien“ bildet. Darüber und darunter ist „nichts“, weil kein Wasser. Entlang dieser Waale verläuft ein Steig, der Waalweg, ursprünglich als „Arbeitsweg“ für den Waaler gedacht, der den Waal zu warten und zu säubern sowie auch für die gerechte Zuteilung des Wassers an die Bauern zu sorgen hatte. Und eben diese Waalwege sind heute zu beliebten Spazierwegen geworden, da sie meist ohne großes Gefälle angelegt sind. Ein ganzes Netz von Waalen durchzog den Vinschgau, 1939 wurde eine Zählung der wichtigsten Waale im Vinschgau vorgenommen: es gab deren 225 mit einer Länge von insgesamt 600 Kilometer. Wasser – oder besser Wassermangel – war in dieser „inneralpinen Trockeninsel“ von jeher ein Problem. Daher hat man das Schmelzwasser der Gletscher in zum Teil abenteuerlicher Linienführung zu den Feldern geleitet, als Kanal, wo es machbar war, durch Tunnels oder mittels Rinnen aus Lärchenholz, den sogenannten „Kandeln“, wo es sein musste. Aber Waale waren und sind arbeitsaufwendig, der Wasserverlust war teilweise hoch, neue Bewässerungsmethoden und neue Anbauformen brachten Veränderung, viele Waale wurden aufgelassen bzw. verrohrt. Das mag für Naturliebhaber bedauerlich sein, weil viele „grüne Bänder“ damit verschwunden sind. Die heute noch bestehenden Waale bzw. die daran verlaufenden Wege sind aber als touristische Infrastruktur erkannt worden und zählen heute untrennbar zur Vinschger Kulturlandschaft.

Parken

Parkplatz beim J.-Maschler-Haus in Tschars; 5 Gehminuten von der Bushaltestelle

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Durch den Vinschgau bis zur Ampel von Tschars, dort abbiegen ins Dorf

Quelle

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