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Von St. Martin am Schneeberg nach Maiern in Ridnaun

Moos in Passeier
mittel
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Informationen zur Tour Von St. Martin am Schneeberg nach Maiern in Ridnaun

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    7:30 h
  • Strecke
    15.9km
  • Höhenmeter
    980 hm
  • Höhenmeter
    1250 hm
  • Max. Höhe
    2661 m
Auch diese Überquerung führt auf keinen Gipfel, aber in der Schneebergscharte (auch Kaindljoch) erreicht man doch fast 2700 m Höhe. Und auch bei dieser Tour empfiehlt sich eine Übernachtung in der Schutzhütte Schneeberg, weil es auf der gesamten Tour so viel zu sehen und zu entdecken gibt. Vielleicht will man auch in den alten Abraumhalden ein bisschen herumwühlen: „Etwas“ findet man immer – und was der Profi wegwirft, kann für den Laien immer noch interessant sein.

Wegbeschreibung

Von der Haltestelle (vom Parkplatz) folgt man der Markierung Nr. 31 dem Bach am orographisch rechten Ufer durch Wald und über Almgelände meist nur mäßig steil aufwärts zum Seemoos, wo das eigentliche Bergwerksgelände (Karlstollen) beginnt. Nun wahlweise weniger steil weiter auf Weg Nr. 31 oder bei der Wegverzweigung nach rechts über den Lehrpfad Knappensteig hinauf zur Schutzhütte. Es folgt der Aufstieg über das ehemalige Bergwerksgelände (Erzhalden, verfallene Stollenmundlöcher, vorbei am geschlossenen Kaindlstollen) bis auf das Kaindljoch (Schneebergscharte). Vom Joch folgt man dem Lehrpfad (durchgehend mit den Bergmannswerkzeugen, Hammer und Schlägel markiert; zahlreiche Erklärungstafeln) abwärts ins Lazzachertal und gelangt entlang der ehemaligen Erzförderanlage auf Schienen (ebene Pferdebahnstrecken und steile Bremsberge) zum Mundloch des Poschhausstollens auf ca. 2000 m. Vom Stolleneingang wandert man weiter talauswärts, hält sich bei der folgenden Wegverzweigung rechts und folgt wieder dem Lehrpfad, um den wenig attraktiven Zufahrtsweg zu meiden. Flache Wegpassagen wechseln mit zwei steilen Abstiegen, dann ist das Landesmuseum Bergbau in Maiern erreicht. Eine höchst interessante Variante sei an dieser Stelle noch vorgestellt, die allerdings nichts ist für all jene, die an Platzangst (Claustrophobie) leiden: die Große Bergwerksführung zum Schneeberg, organisiert vom Landesmuseum Bergbau. Betonung: Die Tour ist nur geführt und mit Voranmeldung machbar (Infos, Preise und Vormerkung unter www.bergbaumuseum.it). Ausgangs- und Endpunkt ist der oben erwähnte Parkplatz, die Busbenützung empfiehlt sich aus Zeitgründen nicht.

Aufstieg zur ehemaligen Knappensiedlung wie oben beschrieben, nach Besuch des Schauraumes und Mittagspause geht es weiter über das Kaindljoch bis zum Mundloch des Poschhausstollens. Dort wird die zur Verfügung gestellte Stollenausrüstung (Helm mit Stirnlampe, Stiefel, Jacke) angezogen und es folgt die Einfahrt mit der originalen Grubenbahn (3,5 km) bis ins Erzlager, ca. 450 m tief unter der Erde. Zu Fuß geht es durch die weiten und hohen Stollen der 60er und 70er Jahre, aber dann auch durch den engen und niedrigen Karlstollen aus der Zeit um 1680 zurück ans Tageslicht auf der Passeirer Seite nahe Seemoos. Abstieg bis zum Parkplatz bei der Schneeberger Brücke. Ein richtiges Abenteuer, vor allem auch für einigermaßen gehtüchtige Kinder.

Variante

Die Tour kann übrigens auch in umgekehrter Richtung von Maiern aus unternommen werden.

Startpunkt

Bushaltestelle „Schneeberger Brücke“ in Saltnuss

Zielpunkt

Maiern in Ridnaun

Parken

Parkplätzen vor und nach der Schneeberger Brücke

Öffentliche Verkehrsmittel

Am besten mit dem Bus von Meran nach Moos in Passeier und von dort mit der Busverbindung „Timmelsbus“ (etwa Mitte Juni bis Mitte September) bis zur Haltestelle „Schneeberger Brücke“.

Anfahrt

Mit dem PKW ins Passeiertal bis Moos und weiter in Richtung Timmelsjoch zu den Parkplätzen vor und nach der Schneeberger Brücke. Aber Ausgangs- und Endpunkt stimmen nicht überein!

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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Wanderungen und Bergtouren im Meraner Land

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