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Von Salurn auf die Haderburg

Salurn
leicht
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Informationen zur Tour Von Salurn auf die Haderburg

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:00 h
  • Strecke
    1.7km
  • Höhenmeter
    150 hm
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Max. Höhe
    383 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz wandert man südwärts und erreicht über Mozart- und Schießstandstraße bald eine Info-Tafel, an der der Visionenweg beginnt. Der Weg ist gut ausgebaut, aber teilweise steil. Rückweg wie Hinweg. Zugang wahlweise auch vom Parkplatz am südlichen Ortsende, dann wandert man kurz in Richtung Zentrum, bis der Weg unübersehbar nach rechts abzweigt. Und fürs Schlendern durch die alten Gassen von Salurn gibt’s noch einen Geheimtipp: Die Dürer-Schänke ist allemal einen Abstecher wert.

Startpunkt

Parkplatz im Dorfzentrum Salurn

Zielpunkt

Parkplatz im Dorfzentrum Salurn

Besonderheiten

Eine Wehrburg mit wechselvoller Geschichte

Mächtig und unübersehbar ragen die Ruinen der Haderburg über Salurn auf. Diese Wehrburg wurde auf einem Felssporn errichtet, der vom Geierberg losgelöst ist. Kalk ist das Gestein der Umgebung, aus Kalk bestehen die Mauern, umso auffälliger ist daher der Bergfried, der aus Porphyrblöcken besteht. Was für eine Mühe muss es gewesen sein, dieses Material hier herauf zu schaffen. Unter Kaiser Maximilian I. wurde die Burg ausgebaut, sie sollte der neuen Kriegstechnik mit Feuerwaffen standhalten können. Ausgedehnte Bastionen und Sperranlagen, ein Rondell und anderes sind zu sehen, die Anlagen liegen größtenteils dem Felszahn gegenüber in den Geierwänden und nehmen flächenmäßig einen größeren Raum ein als die Kernburg selbst. Von der Burg wird erzählt, der geschichtliche Nachweis fehlt aber, dass es sich beim „castellum salurna“ wirklich um die Haderburg handelt, dass sie zeitweilig im Besitz der Grafen von Eppan war. Als nun im Jahr 1158 der Papst zwei hochrangige Kurienkardinäle mit wertvollen Ehrengaben für Kaiser Barbarossa nach Deutschland schickte, übten sich die Ritter aus dem castellum salurna im doch so beliebten Raubritterspiel, raubten die Gesandtschaft aus und forderten Lösegeld für die beiden Kardinäle. Prompt folgte die Strafe für diese Vermessenheit: Heinrich der Löwe zog gegen die Stammburg Hocheppan, eroberte und zerstörte sie (sie wurde allerdings wieder aufgebaut). Mit dem Verlust der strategischen Bedeutung im 16. Jahrhundert begann auch der Verfall der Haderburg, denn sehr wohnlich wird sie wohl nie gewesen sein. Auf Anregung des aktuellen Besitzers, Baron Ernesto Rubin de Cervin Albrizzi, wurde die Anlage mit Hilfe der Autonomen Provinz Bozen und der Stiftung  Südtiroler Sparkasse konsolidiert und restauriert und ist seit 2003 wieder für Besucher zugänglich. Von Anfang April bis Ende Oktober kann die imposante Burgruine besichtigt werden. Das Panorama von der Burg aus weit über das Unterland ist beeindruckend. Im Sommer werden immer wieder tolle Veranstaltungen geboten, wie Ausstellungen, Konzerte oder mittelalterliche Feste. Gerade letzteres wäre für Kinder ein noch eindrücklicheres Erlebnis.

Parken

Parkplatz im Dorfzentrum Salurn

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit PKW, Bus oder Eisenbahn nach Salurn

Quelle

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Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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