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Von Madrano zwischen den kleinen Seen

Bassa Valsugana
leicht
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Informationen zur Tour Von Madrano zwischen den kleinen Seen

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:30 h
  • Strecke
    6.8km
  • Höhenmeter
    130 hm
  • Höhenmeter
    130 hm
  • Max. Höhe
    574 m
Die Landschaft der "Kleinen Seen", ein Gebiet, das zur Gemeinde Pergine Valsugana gehört, bewahrt einen alten Geschmack alter Triften und fleißiger und sorgfältiger Arbeit. Bezaubernd sind die ökologischen Unterschiede: von der mit Weinbergen oder "kleinen Früchten" bebauten Landschaft bis hin zu den Seegebieten und den Schilfbeeten der Biotope. Ein wasserreiches Gebiet, das in prähistorischer Zeit von mesolithischen Jägern durchquert wurde, die zu den Biwaks am Lagorai aufstiegen und den "Mesotrekking Trail" belebt haben; der gleiche Lago Pudro, aus dem einst Torf gewonnen und als Brennstoff für thermische Zwecke verwendet wurde, hat Feuersteinartefakte und einen Bronzespeer mit Kanonenpfropfen und einen gebrochenen Schwert aus dem Mesolithikum (X. Jahrhundert v. Chr.) zurückgegeben.

Wegbeschreibung

Von Madrano (539 m), hinter der Kirche San Giovanni Battista (1450 erstmals erwähnt), taucht man in die Landschaft ein: bis nach Costa folgen wir den Schildern "Via Claudia Augusta". Wir gehen am Relief des Doss Zuccàr vorbei und kommen in das Becken des Lago Pudro (510 m), einem Torfmoor, das durch fortschreitendes Überfluten (Pudro, Torbido) gebildet wird und heute ein Biotop (Stege, Aussichtstürme) ist. Am Ende des Sumpfes erreicht man das Dorf Vigalzano (546 m; 1.15 h), das in römischer Zeit an der Via Claudia Augusta stand und im Mittelalter von der Familie de Moci zur Kontrolle der Valsugana wieder aufgebaut wurde. Wir steigen die Via de Mozi hinauf bis zur Straße rechts, die zu den wenigen Häusern der Costa führt (517 m), vermutlich eine noch erhaltene Strecke der alten Römerstraße, die über Perginese nach Trient führte. Wir verlassen das Schild nach Pergine – unter der S.P. hindurch nach Montagnaga – und flankieren den kleinen See Costa, fast ein Sumpf (Landesbiotop), und erreichen die Gemeindestraße von Pissol (490 m). Es geht weiter zum Lago di Canzolino (Weg an beiden Ufern), der von einer Moränenbarriere ausgeht: eine Pumpe sauerstoffisiert die artenreichen Gewässer (Baden, max. Tiefe 15 m). Der Blick über den Berg mit seinen Lorbeerbäumen zeigt den weißen Glockenturm der Heilkirche  Madonna della Neve, besser bekannt als "il Bus", eine Haltestelle für Pilger, die an der Comparsa di Montagnaga di Piné beteten. Weiter geht es nach Canzolino (549 m), einem Dorf, das heute fast ausschließlich von Madrano umgeben ist, dessen See, ebenfalls eine Barriere (100 m lang), beendet die Wanderung (1.15 h).

 

Variante

Von Vigalzano Abzweigung nach Casalino (0.10 h), dessen schön bemalte fünfeckige Kirche San Rocco ein spätgotisches Holztriptychon der Bozner Schule beherbergt (geöffnet am Sonntag; sonst Pfarrei Madrano: Tel. 0461 552131).

Startpunkt

Madrano, Kirchplatz (Parkplatz)

Zielpunkt

Madrano, Kirchplatz (Parkplatz)

Parken

Madrano, Kirchplatz (Parkplatz)

Öffentliche Verkehrsmittel

von Trient / Bahnhof, Überlandbus Nr. 402

Anfahrt

von Trient auf der S.S. 47 Abzweigung zur S.P. 83 nach Altopiano di Piné bis nach Madrano (10 km)

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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