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Von Lasés zur Biotop Runde

Cembratal
leicht
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Informationen zur Tour Von Lasés zur Biotop Runde

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:00 h
  • Strecke
    4.2km
  • Höhenmeter
    190 hm
  • Höhenmeter
    190 hm
  • Max. Höhe
    795 m
Der Lasés-See mit seiner pastellgrünen Farbe, die sich je nach Lichteinfall ändert, liegt wie ein Fjord zwischen den Hängen des Monte Gorsa und des Monte Serra; er ist etwa 700 Meter lang und erreicht eine maximale Tiefe von 31 Metern. Sein Ursprung ist auf eine moränische Barriere zurückzuführen, die durch die letzte Vereisung im Quartär verursacht wurde, die ihn in einem Teil des alten Avisio-Tals umschloss. Es ist umgeben von steilen Wänden, erodiert durch tägliche Perforationen für die Gewinnung von Porphyr, ein vulkanisches Gestein, sehr widerstandsfähig und im Bau von Bodenbeläge (Würfel genannt bolognini oder sanpietrini) und Beschichtungen verwendet. Bei einem Spaziergang durch Lasés (Gemeinde Lona / Lasés) kann man sofort sehen, wie Porphyr das Grundelement der Landschaft ist: tiefe Steinbrüche, einige Objekte der Umweltsanierung, Gebäude, Dächer, Mauern und Straßenbeläge.

Wegbeschreibung

Die Häuser von Lasés hinter uns gelassen(637 m) geht es vom Lido aus auf den Weg um den See herum. Der Hinweis "Cimitero romano e altomedioevale" erinner daran, dass hier in den Jahren 1913 und 1920 mehr als fünfzehn Kassettengräber aus der Zeit der Dekadenz des Römischen Reiches (IV. Jh.) entdeckt wurden, die aufgrund früherer Überfälle beinahe ausstaffiert waren. Am See entlang bis zum "giro di boa" (0.25 h), gekennzeichnet durch den Palude degli Sfondroni, ein gemischtes Gestrüpp mit Seggenpflanzen, in dem zahlreiche Wasservögel (Lappentaucher, Moorhühner, Stockenten….) Zuflucht finden. Das ist der Rest des Sumpfes, den der gleichnamige See bildet und der heute einen der drei Teile des Landesbiotops Lona / Lasés bildet: die anderen sind Val Fredda und Palù Redont. Wir verlassen das Nordufer des Sees für die Val Fredda (780 m; Richtung "Sentiero didattico"), bekannt für das Phänomen der thermischen Inversion der "Eislöcher", die sogenannte Buse del Giaz, ein interessantes Karstphänomen; gebildet durch die Überlappung von Erdrutschen, im Sommer kann man kalte Luft atmen, während es im Winter umgekehrt geschieht. Diese Tunnel können bis zu 10 Meter tief sein, und wenn sich der Schnee schmilzt, bleibt er das ganze Jahr über wie ein Eishaus: ein Aspekt, der bis zum Ende des Ersten Weltkriegs als natürlicher Kühlschrank genutzt wurde. Weiter geht es durch den Wald bis zum letzten unter Provinzschutz stehenden Gebiet, dem Palù Redont, einem kleinen Becken, das heute fast vollständig sumpfig ist und dessen Ursprung mit Gletscheraushub verbunden ist. Rückkehr nach Lasés auf einem angenehmen Weg (1.30 h).

Variante

Die Rundwanderung um den Lago di Lasés, mit zahlreichen Bänken ausgestattet (0.50 h).

Startpunkt

Lido di Lasés (Parkplatz)

Zielpunkt

Lido di Lasés (Parkplatz)

Parken

Lido di Lasés (Parkplatz)

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Trient / Bahnhof, Überlandbus Nr. 103

Anfahrt

von Trient auf der S.S. 12 bis Gardolo, dann Abzweigung S.P. 76 nach Lasés (18 km)

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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