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Von Klausen zum Kloster Säben

Eisacktal
leicht
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Informationen zur Tour Von Klausen zum Kloster Säben

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:30 h
  • Strecke
    2.6km
  • Höhenmeter
    170 hm
  • Höhenmeter
    170 hm
  • Max. Höhe
    702 m
Dieser Promenaden-Spaziergang zum bekannten Kloster Säben oberhalb von Klausen beginnt im historischen Zentrum der Künstler- oder auch Dürerstadt. Beide Bezeichnungen sind berechtigt, hat das Städtchen doch seit jeher Künstler und Dichter in seinen Bann geschlagen.

Wegbeschreibung

Albrecht Dürer malte 1494 auf seiner Italienreise das Städtchen und verewigte es in seinem Stich „Nemesis – Das große Glück“. An der Stelle, von wo aus er gemalt hat, steht heute zur Erinnerung der „Dürerstein“ am Tschanberg am linken Eisackufer. Heute noch zählt Klausen zu den schönsten Altstädten Italiens: Zinnengekrönte Fassaden, breite Erker und althergebrachte Wirtshausschilder scheinen die Zeit etwas stehen gelassen zu haben. Nicht umsonst nimmt Klausen bei „I borghi più belli d’Italia“ (Die schönsten Ortschaften Italiens) einen Spitzenplatz ein. Von besonderem Rang ist mit Sicherheit auch der sognannte Loretoschatz im Stadtmuseum, eine einzigartige Sammlung von Kunstwerken (um 1700), welche die spanische Königin Maria Anna (1667–1740) auf Bitten ihres persönlichen Beichtvaters Pater Gabriel Pontifeser aus Klausen dem von ihr gestifteten Kapuzinerkloster zum Geschenk gemacht hat. Zu den Prunkstücken der Sammlung zählt der Feldaltar König Karls II.

Und dann natürlich Kloster Säben selbst. Der markante Felssporn, auf dem das Kloster heute steht, war nachweislich bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Die „große Zeit“ von Säben als Bestattungsplatz begann zwischen dem 4. und dem 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung; über 1200 Gräber aus dieser Zeit sind nachgewiesen worden. Auf dem „Heiligen Berg“ befinden sich neben dem seit 1687 bestehenden Benediktinerinnen-Kloster auch vier Kapellen bzw. Kirchen: die Marienkapelle (Gnadenkapelle), die Liebfrauenkirche, die Klosterkirche und die Heilig-Kreuz-Kirche. Letztgenannte war 400 Jahre lang Bischofssitz des „Bistums Sabiona“, bevor der Sitz um 1000 n. Chr. dann nach Brixen verlegt wurde. 

Die eigentliche Wegbeschreibung: Vom Zentrum Klausens folgt man den Wegweisern „Säben“ durch die Mühlgasse und über eine Steintreppe hinauf zur Burg Branzoll und auf dem Pflasterweg mäßig steil hinauf zum Kloster und zur Heiligkreuzkirche an der höchsten Stelle des Burgfelsens.  

Abstieg: Von der Kirche über die Stufen wieder hinab zum Klostereingang, dann auf dem Pflasterweg rechts ab, nordwärts zum Sattel zwischen dem Säbener Felsen und dem Hinterland, hier rechts ab (Schild „Klausen“) und auf der in Serpentinen angelegten Säbener Promenade in schönem Spaziergang nach unten. Zuletzt, ohne die Straße zu betreten, kurz hinab zur Burg Branzoll und wie im Aufstieg zurück nach Klausen. 

Startpunkt

Bushaltestelle/Bahnhof/Parkplatz in Klausen

Zielpunkt

Klausen

Parken

Klausen

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit Linienbus, Eisenbahn oder Pkw nach Klausen

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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