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Von Jenesien über die Lärchenwiesen nach Langfenn

Jenesien
mittel
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Informationen zur Tour Von Jenesien über die Lärchenwiesen nach Langfenn

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:30 h
  • Strecke
    6.4km
  • Höhenmeter
    320 hm
  • Höhenmeter
    20 hm
  • Max. Höhe
    1524 m

Wegbeschreibung

Vom Sportplatz in Jenesien folgt man immer der Markierung Nr. 1 (auch Europäischer Fernwanderweg E5). Nur kurz wandert man etwas steiler durch Wald hinauf, dann folgen die prächtigen Lärchenwiesen auf dem Salten, die man mäßig steil bis hinauf zum Höhenkirchlein St. Jakob auf Langfenn quert. Bis zum Kirchlein und dem Gasthaus sind es etwa 2 Stunden Gehzeit. Der Rückweg wird über den Hinweg angetreten. Wer die Gesamtgehzeit verkürzen möchte, wandert von Langfenn in gut 10 Minuten auf Markierung Nr. 1 hinunter zur Bushaltestelle Schermoos und fährt mit dem ganzjährig verkehrenden Wanderbus zurück zum Ausgangspunkt. Einen schöneren Fernblick etwa auf Schlern, Rosengarten und Latemar genießt man allerdings in umgekehrter Gehrichtung. Also mit dem Wanderbus bis Schermoos, wenig steil hinauf nach Langfenn und dann zurück auf dem beschriebenen Weg.

Startpunkt

Bushaltestelle/Parkplatz am Sportplatz von Jenesien

Zielpunkt

Bushaltestelle/Parkplatz am Sportplatz von Jenesien

Besonderheiten

Das größte Lärchenplateau Europas

Am schönsten sind die Lärchenwiesen auf dem Hochplateau im Herbst, wenn die Lärchen „brennen“. Wenn es vielleicht sogar ein wenig geschneit hat und schönes Wetter folgt, dann ist das Farbenspiel unbeschreiblich. Der angezuckerte Boden, die intensiven Rot- und Orangetöne in den Kronen der Lärchen und darüber der blaue Himmel ... Aber natürlich haben alle Jahreszeiten ihren besonderen Reiz, im Frühling und Sommer sind die weiten Blumenwiesen allemal erlebenswert. Die Lärchenwiesen sind ein Werk des Menschen. Der ursprüngliche Waldbestand wurde weitgehend gerodet, um Wiesen und Weiden zu gewinnen. Der Name Langfenn stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „lange weite Wiese“ oder „langer weiter Sumpf“. Daraus lässt sich schließen, dass die Rodungstätigkeit wohl bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Bis in den Herbst hinein begegnet man auf der Wanderung auch immer wieder weidenden Rindern und auch größeren Gruppen von Haflingern mit ihrer charakteristischen blonden Mähne. (Gemeint sind natürlich die Pferde!)

 

Das ursprünglich im romanischen Stil erbaute Höhenkirchlein zu St. Jakob wird urkundlich erstmals um 1300 erwähnt, ist aber wohl älteren Datums und steht vermutlich an der Stelle eines viel älteren heidnischen Höhenheiligtums, das hier an einem der höchsten Punkte des Saltens lag (siehe dazu auch St. Jakob und St. Apollonia). Das heutige gotische Aussehen erhielt das Kirchlein zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Die Innenausstattung ist spärlich, aber die Rundumsicht, die man bei einem Gang um das Kirchlein genießt, ist überwältigend. St. Jakob wird in Zusammenhang mit St. Kathrein in der Scharte bei Hafling gesehen. Der Sage nach sollen zwei Riesen St. Jakob und St. Kathrein gleichzeitig erbaut haben. Sie besaßen aber nur einen Hammer, den sie sich gegenseitig zuwarfen. Als sie einmal deswegen in Streit gerieten, schleuderte der eine einen riesigen Stein nach St. Kathrein ... Sie glauben das nicht? Der Felsbrocken liegt heute noch unterhalb des Kirchleins. 

Parken

Bushaltestelle/Parkplatz am Sportplatz von Jenesien

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Bozen (Busbahnhof) mit dem Linienbus bis zur Haltestelle Jenesien Oberdorf oder mit dem PKW bis zum Sportplatz oberhalb des Dorfes Jenesien.

Quelle

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