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Stazzu Manzoni – Li Pinnitteddi

Gallura
mittel
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Informationen zur Tour Stazzu Manzoni – Li Pinnitteddi

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    7.2km
  • Höhenmeter
    300 hm
  • Höhenmeter
    300 hm
  • Max. Höhe
    405 m
Zwischen Granittürmen und Zeichen der Vergangenheit

Wegbeschreibung

Diese Wanderung mittlerer Schwierigkeit führt zu einigen der geheimsten Zonen des Gebiets rund um Olbiese und erlaubt das Bewundern antiker Einzäunungen sowie der Granittürme, die durch die Erosion verschönert wurden. Vom Parkplatz folgt man wenigen Minuten der Schotterstraße und kommt so in die Nähe eines Schotterplatzes beim Stazzu Manzoni, wobei es sich um ein privates Gebäude handelt. Dieses bildet die letzte Konstruktion des kleinen Kerns von San Pantaleo. Man lässt das Gebäude links hinter sich und bleibt nahe dem unteren Teil des Schotterplatzes. Man erkennt bald eine Trockenmauer und die Reste eines Wegweisers. Seitlich rechts davon beginnt ein gut sichtbarer Weg, der nur wenige Meter von der Mauer entfernt durch das schöne mediterrane Gebüsch führt. Die gesamte Zone wird von der eindrucksvollen Silhouette der Punta Balbacana dominiert, die durch die Erosion stark zersplittert erscheint. Dabei handelt es sich um eines der natürlichen Monumente dieser Zone und der gesamten Gallura. Man folgt zu weiten Teilen den Resten einer alten Straße der Kohlearbeiter und an einigen Stellen wird diese vergangene Wichtigkeit offenbar und zwar so, dass angenommen werden kann, dass hier auch Karren fuhren. Diese Vermutung beruht auf den Rillen, die immer wieder im Gestein des Untergrunds vorgefunden werden können. Man hält sich bei den folgenden Kreuzungen immer links und beginnt mit dem leichten Anstieg. Dabei kann man das Panorama bewundern, dass immer weiter wird und bis zum Meer reicht. Ebenso kann man die Insel von Gallura im Norden von Sardinien sehen. Links erblickt man einen großen Tafone, der davon zeugt, dass diese Art Höhle von den Menschen oft als Wohnstätte oder als temporärer Unterschlupf genutzt wurde. Nach und nach wird das Gebüsch weniger und der Weg führt durch einen jungen Steineichenwald, der auch Maulbeerbäume aufweist. Inmitten des Waldes trifft man auf weite Plätze der Kohlearbeiter, Zeichen, dass dieser Wald früher sehr viel größer war. Beim Weitergehen gelangt man zu einigen massigen Granitsteinen mit außergewöhnlichen Formen. Bergab erreicht man ca. 410 m und durch große Granitfelsen geht es weiter nach unten. Seltene Aussichten durch die Bäume erlauben die Aussicht auf die Spitzen der Punta scala m’pitriata. Hier lassen sich die Spiele der Erosion besonders gut betrachten, die sich in den vielfältigen Formen und Linien wahrlich ausgetobt hat. Der Weg wird nun etwas kniffliger: Man durchquert ein Gebiet mit abgerutschten Steinen, über welche man gleichmäßig immer weiter nach unten geht. So erreicht man neuerdings ein hohes Gebüsch und in dessen Nähe eine Trockenmauer. Man kommt also in die Nähe des Stazzu Li Pinnitteddi, Ziel dieses Ausflugs und diese Gemäuer waren einst Teil des gesamten Konstrukts. Wie alle derartigen Konstruktionen war auch diese unabhängig und die Mauern, die man antrifft, waren wahrscheinlich zur Abwehr der wilden Tiere errichtet worden. Nach einem kleinen Anstieg erreicht man die eigentliche Konstruktion. Wie sich in den Weben der Mauern ablesen lässt, wurde diese zu verschiedenen Zeiten gebaut. Das Gebäude selbst ist komplett zerfallen und gleicht einer Ruine. Wenn man mit etwas Vorsicht eintritt kann man den himmelblauen Farbton des Verputzes bewundern, wobei es sich um eine weitere Besonderheit der Stazzi dieser Zone handelt. Das schöne Dach wurde mit Ziegeln aus Terrakotta bedeckt, ebenso wie der Boden aus diesem Material ist. Die vielen Granitspitzen im Hintergrund verleihen dem Ort einen Ausdruck wilder Schönheit und man kann sich hier gut vorstellen, wie hart das Leben der Völker, die diesen Ort einst bewohnten, gewesen sein muss. Der Rückweg erfolgt über den Wegverlauf des Hinwegs.

Startpunkt

Stazzu Manzoni

Zielpunkt

Stazzu Li Pinnitteddi

Parken

Schotterplatz

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus nach San Pantaleo

Anfahrt

Von Olbia folgt man den Schildern zur Küste Smeralda, dann nach San Pantaleo und man erreicht die gleichnamige Fraktion, welcher man folgt bis man auf der linken Seite die Via Stazzu Manzoni erkennt. Dieser folgt man und über den Schotterweg erreicht man einen großen Schotterplatz etwas vor dem Schild, das eine Privatstraße markiert. Beim Parken achtet man darauf, dass man den Verkehr nicht behindert.

Quelle

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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