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Rundwanderung unter den Geislerspitzen

Villnöss
mittel
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Informationen zur Tour Rundwanderung unter den Geislerspitzen

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:00 h
  • Strecke
    8.6km
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Max. Höhe
    2045 m

Wegbeschreibung

Von den Parkplätzen folgt man der Markierung Nr. 36 auf der Forststraße nach Südosten durch den Wald aufwärts bis zu den weiten Wiesenflächen der Glatschalm. Kurz nach der Alm hält man sich links auf Markierung Nr. 36B und wandert direkt auf die Geislerspitzen zu. Nach einem kurzen Waldstück gelangt man zur „Aussichtspromenade“ Adolf-Munkel-Weg (Mark. Nr. 35) und setzt auf diesem nach rechts fort. Fast eben geht es unter den lotrechten Wänden der Geisler dahin, bis man die Abzweigung mit der Markierung Nr. 36A erreicht. Hier hält man sich rechts und wandert durch schütteren Wald hinüber zur wunderschönen Geisleralm. Im Abstieg geht man ein kurzes Stück auf dem Anstiegsweg zurück, hält sich dann links auf Markierung Nr. 36 und gelangt über die Duslerhütte direkt zu den Parkplätzen zurück.

Startpunkt

Parkplatz Zans oberhalb von St. Magdalena in Villnöß

Zielpunkt

Parkplatz Zans oberhalb von St. Magdalena in Villnöß

Besonderheiten

Die schönsten Bauwerke der Welt

Mächtig und bizarr gezackt stehen sie am Horizont: die Geislerspitzen. Beherrschend die beiden höchsten Gipfel, Furchetta und Sass Rigais, deutlich die Gliederung durch die Mittagsscharte, rechts davon die Türme der Fermeda, abweisend und schroff ragen diese Wände und Zacken in den Himmel. Und darunter die weiten Wiesenflächen etwa der Glatschalm oder der Geisleralm, die lichten Zirmwälder, die Alpenrosenfelder im Frühsommer Mag sein, dass der Stararchitekt Le Corbusier (übrigens ein Pseudonym, er hieß in Wirklichkeit Charles-Édouard Jeanneret-Gris) also gerade ein solches Bild vor Augen hatte, wenn er die Dolomiten als die schönsten Bauwerke der Welt bezeichnet hat. Diese Wände haben zahllose Kletterer der Weltelite angezogen – und geprägt. Zum Beispiel Reinhold Messner, der am Fuß der Geisler aufgewachsen ist. Hier hat er seine ersten Klettertouren unternommen, von hier ist er im Herbst mit neuen Wünschen hinab gestiegen ins Tal. So schreibt er selbst (Reinhold Messner, Dolomiten, Tappeiner 2004): „Wir hatten einige Filme von Trenker gesehen und begannen bereits von Karen, Bergen und Seilen zu träumen. Wir hatten zu Hause ein altes Hanfseil und spielten ab und zu „Bergsteigen“. Da wurde geklettert, gewandert, geschossen und natürlich auch gestürzt. Letzteres habe ich mir inzwischen abgewöhnt (aus meinem Tourenbuch 1959)“.

Viele, auch Kenner, bezeichnen den Adolf-Munkel-Weg als einen der beeindruckendsten Dolomitenwege überhaupt. Der einfache und romantische Dolomitenweg, der auch für Familien mit Kindern geeignet ist, ist ein Highlight wie man es selten erlebt. Zu sehen gibt es dort nicht nur die atemberaubende Bergkulisse mit den fantastischen Geislerspitzen, sondern auch eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Weg wurde 1905 von der Sektion Dresden im Deutschen und österreichischen Alpenverein (DuÖAV) errichtet und trägt den Namen des Gründers und langjährigen Vorsitzenden der Sektion.

Parken

Parkplatz Zans oberhalb von St. Magdalena in Villnöß

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Bis Klausen; dort Abzweigung nach Villnöß; dort bis St. Magdalena zu den Parkplätzen in Zans

Quelle

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    Marc Footriver

    Foto von Marc Footriver

    07.10.18

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