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Rundwanderung am Karerpass

Deutschnofen
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Informationen zur Tour Rundwanderung am Karerpass

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:15 h
  • Strecke
    12.0km
  • Höhenmeter
    380 hm
  • Höhenmeter
    380 hm
  • Max. Höhe
    1845 m

Wegbeschreibung

Diese Wanderung zählt zu den längeren in diesem Buch, ist aber ungemein lohnend. Vom Parkplatz bzw. von der Bushaltestelle am Karerpass vor dem Hotel Savoy geht man auf Markierung 548 in Richtung Perlenweg und biegt kurz danach links auf Weg Nr. 1A ab. Durch schütteren Wald und über Almwiesen folgt man dem Steig in sanftem Auf und Ab in Richtung Norden. Zur Rechten ragen die Wände von Masarè, Teufelswand und Rotwand lotrecht auf, nach links geht der Blick weit hinaus über das Eggental. Nach gut 1½ Stunden gelangt man zum Gasthof Jolanda, der sich für Rast und Erfrischung geradezu anbietet. Von dort folgt man der Markierung Nr. 1A kurz weiter und biegt beim folgenden Parkplatz nach links auf Markierung Nr. 16 ab. Nun steigt man mit prächtigem Blick auf den Latemar wenig steil ab zur Moseralm und hält sich dort links auf Markierung Nr. 9. Vorwiegend durch Wald geht es nun wieder hinauf, man überquert die Straße zum Nigerpass und erreicht den Kaiserstein. Nun nach rechts auf die Markierung Nr. 1A (Hinweg) und dieser bis zum Ausgangspunkt folgen.

Startpunkt

Parkplatz/Bushaltestelle am Karerpass

Zielpunkt

Parkplatz/Bushaltestelle am Karerpass

Besonderheiten

„Perlenweg“ und viele Sagen

Im Jahr 2006 wurde der Gemeinde Welschnofen-Karersee eine ganz besondere Auszeichnung zugesprochen: die Auszeichnung als „Perle der Alpen“. Alpine Pearls zeichnet Urlaubsorte in den Alpen aus, die etwas Außergewöhnliches zu bieten haben und zugleich ganz bewusst Umweltschutz groß schreiben. So nimmt die sogenannte sanfte Mobilität einen hohen Stellenwert ein, der für einen bewussten Umgang mit der Natur unabdingbar ist. Eine Reihe von Wanderwegen tragen ob ihrer besonderen Schönheit die Bezeichnung „Alpine Pearls“, so auch die Markierung 1A. Besondere Aufmerksamkeit verdienen aber auch die vielen Sagen rund um Rosengarten und Latemar. Etwa die „Puppen des Latemar“ (die vielen Türme und Zinnen) gehen gar nicht auf die zahlreichen magmatischen Schwärme und die darauf folgende  Verwitterung zurück, sondern auf die Boshaftigkeit einer der Stríës del Masarè (einer Geröllhexe), die die Puppen eines am Latemar hausenden „Venedigermandls“ zu Stein verhext hat. Die Geschichte dürfte bekannt sein, weniger bekannt ist vermutlich der Ursprung der Bezeichnung „Venedigermandl“, die man im gesamten deutschen Sprachraum antrifft. Geheimnisvolle Leute mit einer unverständlichen Sprache aus fremdem Lande – meist wurde Venedig als Herkunftsort angegeben – streiften durch die Berge und benahmen sich geheimnisvoll. Goldsucher, oder gar Kobolde, Berggeister? Zauberkundige und geisterhafte Fremdwesen, die die Sagenbildung geradezu beflügelten. Vermutlich handelte es sich wirklich um Erzsucher aus Venedig, die aber nicht – oder nicht vor allem – nach Gold, sondern nach anderen begehrten Mineralien suchten, die in der Glasherstellung Verwendung fanden. Kobalt, Chrom, Mangan und manch anderes Mineral waren für die zum Teil einzigartige Färbung unerlässlich. Und die Rezepturen waren natürlich geheim. Den (gut bezahlten) Glasbläsern war es bei Todesstrafe verboten, ihr Wissen weiter zu geben. Kein Wunder, dass die „Venedigermandln“ nicht viel über ihr Tun erzählt haben.

Parken

Parkplatz/Bushaltestelle am Karerpass

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem Linienbus 180 (Bozner Busbahnhof) oder mit dem PKW in das Eggental über Welschnofen bis zum Karerpass

Quelle

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