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Punta Zapparottu

Gallura
schwer
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Informationen zur Tour Punta Zapparottu

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:00 h
  • Strecke
    6.4km
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Höhenmeter
    370 hm
  • Max. Höhe
    418 m
Ein wilder Berg an den Stadttoren

Wegbeschreibung

Diese anstrengende Wanderung ist geeignet für Wandernde mit einem guten Orientierungssinn und an heißen Tagen nicht zu empfehlen. Man beginnt bei der Kirche von Cabu Abbas, bei welcher am dritten Sonntag im Mai ein großes Fest gefeiert wird. Hinter der Kirche und in Richtung des Berges befindet sich der Rest des kleinen Friedhofs der Kirche. Man folgt einer befahrbaren Schotterstraße, welche zwischen der Kirche und einem kleinen Gebäude startet, das als Bühne verwendet wird. Zuerst geht es dann bergab unter den Bäumen entlang und später führt das offene Feld zwischen einigen Häusern hindurch. Die Straße biegt leicht nach rechts und man erkennt bereits die Masse der Punta Zapparottu, der höchsten Spitze des Cabu Abbas und Ziel dieses Ausflugs. Man geht weiterhin dieser Hauptstraße entlang und überquert dabei ein Gatter, das immer offen steht (hier kann man auch parken, wenn man mit dem Auto bis zu diesem Punkt gefahren ist). Anschließend wartet ein steiler Anstieg, zum Teil über gepflasterten Weg, der durch das wilde Gebiet zu den letzten Wohnhäusern dieser Gegend führt. Es gehört hier zum guten Ton, dass man um Erlaubnis zum Weitergehen bittet. Die Straße endet hier aber man kann leicht den Weiterweg finden, indem man weiter in das Tal hineingeht. Man trifft auf die Reste einer Schotterstraße, die einem alten Weg der Kohlearbeiter folgt. Die Zistrosen werden immer mehr und nehmen die alten Wege zunehmend mehr ein, eine Konstante, die sich auf dem Rest des Weges nicht mehr ändern wird. Daher ist es besser, diese Wanderung am Ende des Frühlings zu unternehmen, in der Zeit in der die Belästigung durch den andauernden Kontakt mit den Pflanzen durch ihre schöne Blüte gemildert wird. Man passiert eine Schranke und folgt dem Weg weiter steil abwärts, wobei man rechts die kaum sichtbaren Reste eines alten Steinbruchs hinter sich lässt. Die Straße führt an einigen Lichtungen der Kohlearbeiter vorbei und man überquert eine Felskette während man immer weiter durch die Zistrosen weitergeht und dabei dem Weg folgt, der in der Nähe eines großen Granitblocks beinahe verdeckt wird. Die Felsformationen des Berges auf der rechten Seite verschaffen diesem Gebiet einen wilden und eindrucksvollen Auftritt. Nicht selten kann man hier Exemplare der Kolkraben erblicken, vor allem aber ist der Adler hier heimisch, da er in diesen Tälern ideale Bedingungen für die thermischen Winde vorfindet, die seinen Flug begünstigen. Außerdem ist das gesamte Tal immer wieder von Mufflons und einer großen Schildkrötenkolonie (Testudo marginata) bevölkert. Man geht weiter bergauf, auch wenn der Weg beinahe von den Zistrosen einverleibt wurde. Als Anhaltspunkt dient etwa die Mitte des weiten Tals, welches man mittlerweile klar Richtung Nordosten erkennen kann. Man erreicht selbiges in der Nähe einer trockenen Mauer, welche der gesamten Kammlinie folgt. Man geht nach rechts an der Mauer entlang und zielt dabei auf ein wildes felsiges Becken, das sich zwischen dem Gestein befindet, das durch die Erosion gebildet wurde. Der Anstieg ist beständig aber er macht sich bezahlt, da immer wieder Aussichten und Fotomotive auch Richtung Norden ersichtlich werden, während sich der Weg um den Berg schlängelt. Auf ca. 375 m verlässt man die Einbuchtung in Richtung eines kleinen felsigen Kanals auf der rechten Seite. Diesem folgend erreicht man eine kleine Ebene mit einer schönen Aussicht auf Olbia. Sowohl der Abstieg als auch die Ebene sind durch die Zistrosen schwer auszumachen, allerdings helfen einige kleine Steinmännchen bei dieser Aufgabe. Weiter geht es dann nach Osten und man folgt dem Rand der Ebene. Dabei lässt man die Punta Zapparottu links hinter sich und erreicht bald eine weitere trockene Mauer in der Nähe einer Freifläche, auf welcher sich Reste antiker Hirtenlager ausmachen lassen. Von diesem Ort aus kann man die schöne Aussicht auf die Stadt Tavolara genießen und man kann auch das Nuraghe Riu Mulinu erkennen, welches sich einige hundert Meter tiefer befindet. Man biegt nach links (Nord) und folgt dabei einigen steinernen Männchen, die durch das dichte Gebüsch führen. So erreicht man eine felsige Plattform, leicht rechts der höchsten Gipfel. Diese kann man mit wenigen Schritten über das Gestein erreichen. Auf der Spitze schließlich ist das Panorama einfach unglaublich: Es umschließt den Golf von Marinella und von Cugnana, die Costa Smeralda, rechts das Meer und Tavolara, den inneren Golf von Olbia und im Osten erkennt man die schroffen Granittürme von San Pantaleo. Weiter entfernt erkennt man die gezahnte und nicht zu verwechselnde Silhouette des Limbara. An besonders klaren Tagen kann man sogar deutlich das Profil von Korsika erkennen. Eine lange Rast belohnt hier den Kampf mit der Vegetation und man benötigt sie, um sich für den Rückweg zu orientieren, der über denselben Weg verlaufen wird. Alternativ kann man von der Spitze zu der Plattform zurückkehren, indem man einigen hässlichen blauen Schildern folgt. So verliert man rasch an Höhe und über einige Felsen erreicht man die tiefer gelegene Aussichtsplattform. Von hier aus folgt man dem Hinweg zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

Cabu Abbas

Zielpunkt

Punta Zapparottu

Parken

In der Nähe der Kirche von Cabu Abbas

Öffentliche Verkehrsmittel

Busdienste zur Industriezone von Olbia

Anfahrt

Von der Ostumfahrung fährt man beim Kreisverkehr Panama in Richtung Sassari, dann folgt man rechts der Via Rughitta und dann links der Via Riu Mulinu, anschließend der Via Cabu Abbas bis zur gleichnamigen Kirche.

Quelle

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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