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Pischina Urtaddala

Supramonte
mittel
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Informationen zur Tour Pischina Urtaddala

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:00 h
  • Strecke
    1.9km
  • Höhenmeter
    70 hm
  • Höhenmeter
    70 hm
  • Max. Höhe
    782 m
Eine von Legenden umwoben Grotte am Grund einer verborgenen Schlucht.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz von Sedda ar Baccas folgt man der Forststraße, welche man auf der linken Seite ausmachen kann und die sich in einem schlechtem Zustand befindet. Die Straße führt entlang einiger Einzäunungen für die Schweine und führt gleich danach unter einer riesigen und imposanten Eibe hindurch: der Baum zählt zu den erfassten Naturmonumenten und verdankt seinen Ruhm unter anderem der besonderen Form seines Stamms, welcher an eine Säule erinnert ebenso wie jener der Baumkrone, welche für diese Art absolut einzigartig ist. Man folgt weiter dem Forstweg und folgt dem Zaun, welcher rechts eine Absperrung für einen Rastplatz darstellt. Davor trifft man auf eine Tränke für die Tiere. Die Straße biegt leicht nach links und führt entlang der Reste einer großen Tomba dei Giganti (Gigantengrab), welches der Typologie entsprechend dem späten Bronzezeitalter oder dem Eisenzeitalter zugerechnet werden kann. Kurz nach der Tomba wird aus der Straße ein kleiner Pfad und man trifft auf einen nach rechts abzweigenden steilen Weg, gekennzeichnet durch Schilder und Markierungen in Farbe: man befindet sich nun in der Ortschaft Ghenna Coggìna und biegt auf den Weg rechts. Man steigt nun in eine Art Kanal ab, welcher mehr und mehr in die Tiefe führt. Man erreicht so den Grund der Codula Orbisi, eine der großen Schluchten, die in diesem Gebiet den Supramonte umgeben und weiter stromabwärts die Schlucht von Gorropu formen. Während man nun absteigt, erscheinen weitere Eiben und vor allem ein kurioser Baum, dessen Blätter jenen des Pfirsichbaums ähneln: es handelt sich um den Rhamnus persicifolius, dem einzigen endemischen Baum von Sardinien, der außer hier nur an sehr wenigen anderen Orten auf der Welt wächst. Die Aufmerksamkeit des Wandernden wird jedoch von etwas anderem, nämlich der enormen Höhle auf der rechten Seite eingenommen: man ist nun tatsächlich bei der Pischina Urtaddala angelangt. Die riesige Aushöhlung mit über 80 Metern Tiefe wurde über Jahrtausende von den starken Fluten der Codula Orbisi, welche hier über einen Fall von ca. 45 Metern in das Becken fließt. Dieses stellt dabei eine Art riesigen Kessel dar, welcher ständig von einem dunklen See bedeckt ist. In den Kalkeinbuchtungen auf der rechten Seite kann man dabei zahlreiche Fossilien bewundern, während sich links das von den Fluten angespülte Holz als eine Art zyklopischer Holzschuppen stapelt. Es ist dabei sehr schwierig, sich der Ausmaße dieser Erscheinung bewusst zu werden, es sei denn, ein Wandergefährte begibt sich auf die gegenüberliegende Seite des Betrachtenden. Rund um diese Grotte kreisen aufgrund der beständigen Dunkelheit und der unglaublichen Größe zahlreiche Legenden: Eine der bekanntesten erzählt von einer Hexe, die die Milch, welche für die Kleinkinder des Dorfes bestimmt war, mit eben diesem Wasser verdünnt hat. In der Folge wurde sie verurteilt und an diesem Ort ertränkt. Um zum Auto zurück zu gelangen, beschreitet man den eben absolvierten Weg erneut in die andere Richtung.

Startpunkt

Sedda ar baccas

Zielpunkt

Sedda ar baccas

Parken

Sedda Ar Baccas

Öffentliche Verkehrsmittel

Autobus per Urzulei

Anfahrt

Man fährt über die SS125 zwischen Baunei und Dorgali bis zum km 177+500 bei der Ortschaft Ghenn´e Rugge. Hier biegt man auf die Asphaltstraße unter den darüberliegenden Wänden. Man fährt abwärts in die Ortschaft Campu Oddeu und biegt, indem man den Asphalt verlässt, auf die Forststraße rechts. Man folgt dieser Straße, die mitunter gepflastert ist, für ca. 11 km und parkt am Ende eines abfallenden und gepflasterten Wegstücks auf einer runden Freifläche. In der Nähe befindet sich eine große Eiche und die Ortschaft Sedda Ar Baccas.

Quelle

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