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Paule Munduge

Ogliastra
mittel
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Informationen zur Tour Paule Munduge

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:00 h
  • Strecke
    6.0km
  • Höhenmeter
    430 hm
  • Höhenmeter
    430 hm
  • Max. Höhe
    573 m
Ein Juwel zwischen den Bergen von Talana

Wegbeschreibung

Man durchwatet den Riu ‘e Sos Meres und beginnt die Wanderung zwischen enormen Myrte-Büschen, Zistrosen und Baumerdbeeren. Der Trampelpfad, auf dem man sich befindet war bis vor wenigen Jahren noch eine Forststraße und wurde in der Folge durch zahlreiche Überschwemmungen zerstört. Man geht nach links und nach wenigen Metern erreicht man die Ruinen, die von den Kohlearbeitern von Carchinargiu (oder Carcinargiu) zeugen und ein vertikaler Wegweiser, der von der Forstverwaltung positioniert wurde. Dieser wurde während der Restaurierungsarbeiten der Wege angebracht und zeigt die Nummer 532 bzw. 532-a in diesem Abschnitt, welchem man nun folgt. Auf der holprigen Straße geht man nach oben und lässt links eine gut erkennbare Kreuzung hinter sich, welche man später beim Rückweg erreichen wird. Zwischen den Büschen und den Korkeichen trifft man immer wieder auf rötliche gefärbte Steine. Die Erosion hat mit diesen Gesteinen ein leichtes Spiel und die Zeit hat diese beschwörenden und außergewöhnlichen Formen geschaffen, die immer wieder den Blick der Vorbeigehenden fesseln. Nach einem kurzen Abschnitt erreicht man die Quelle von Carcinargiu, wo man die Möglichkeit hat, die Trinkflaschen aufzufüllen, wobei die trockenen Perioden zu beachten sind. Unterhalb der Quelle befindet sich ein Rastplatz, großteilig frei vom Gebüsch. Bergauf geht es weiter bis auf ca. 308 m und man erreicht eine Kurve mit einer beschilderten Kreuzung: Rechts (osten) folgt man weiter den Wegweisern nach Paule Munduge und so erreicht man eine wunderschöne große Aussichtsplattform, die eine spektakuläre Aussicht über die Ebene von Lotzorai ermöglicht, die von den baunesischen Bergen umschlossen ist. Ebenso sieht man den fernen Montiferru. Ein großer Stein auf der rechten Seite ermöglicht einen privilegierten Ausblick auf das darunterliegende Tal. Vom Platz aus erkennt man eine Kreuzung, ausgeschildert mit Holztafeln. Man geht nach links und folgt einem kaum sichtbaren Weg, der entlang eines uralten Saumpfads verläuft. Nach einem kurzen Stück im Freien tritt man wieder in den Wald aus Büschen und steigt steil weiter nach oben, während der Weg unordentlich aber stets gut sichtbar ist. Der Aufstieg verläuft durch unglaublich geformte Felsen und wird dabei zum Teil sehr steil. Man trifft auf einige Holzkohlehöfe und plötzlich endet die Steigung in einem ebenen Wegstück, welchem man durch die Baumerdbeeren folgt. Man kann bereits das Ziel erahnen: Indem man langsam und ruhig weitergeht, kann man in diesem Abschnitt häufig Muflons und Wildschweine antreffen, welche sich um den Paule aufhalten, da sie dort genügend Wasser vorfinden. Man erreicht den Gipfel des Anstiegs auf ca. 530 m und man tritt aus dem Wald heraus auf eine Freifläche, wo sich einige Holztafeln und Steintische befinden, demnach ein ausgezeichneter Platz für eine ausgedehnte Rast. In der Nähe, allerdings schwierig zu finden und nicht immer sauber, befindet sich zwischen den Felsen eine Quelle. Rechts hingegen findet man das Spektakel von Munduge. Im Frühling blühen hier wunderschön die Hahnenfüße und im Winter ist das Wasser wunderbar rein, während die Reflektionen der Berge im Wasser diesen zauberhaften Ort abrunden. Es handelt sich gleichzeitig um einen einzigartigen, intimen, enormen und entlegenen Ort.  An so einem Platz muss die Rast lang sein. Um den Weg wieder aufzunehmen, muss man zum Platz mit den Tischen und den Wegweisern zurückkehren.  Man geht geradeaus, also nördlich, weiter und folgt dem Weg durch die Büsche der an manchen Stellen von ihnen verdeckt wird. Nachdem man den Sumpf hinter sich gelassen hat, erreicht man in leichter Steigung die Genna Munduge bzw. das Tal von Munduge, wo sich die Wege teilen: Man geht hier links weiter und beginnt sofort steil bergab auf einem Weg, der zum Teil restauriert wurde. Die Stufen wurden teilweise von Überschwemmungen und von Wildschweinen zerstört. Man kann an dieser Stelle das Tal, von welchem aus man gestartet ist, erkennen. In diese Richtung geht der Abstieg weiter, allerdings weniger steil und inmitten von Zistrosen, die jeden Durchgang immer wieder verschließen. Am Ende des abfallenden Weges kommt man, etwa 50 m vom Fluss entfernt, zu einer breiten Karrenbahn. In diese mündet der Weg und man folgt ihr, leicht abfallend, Richtung Osten und dem Stellplatz des Autos. Die Vegetation wird an diesen Stellen wieder aufdringlicher und nach einem ebenen Abschnitt mündet der Weg in eine Forststraße, welcher man bereits zu Beginn gefolgt ist. An der Stelle, wo man am Start mit dem Aufstieg begonnen hat, trifft man auf die Kreuzung, die am Beginn beschrieben wurde. Von hier ist der Rückweg zum Auto sehr einfach.

Startpunkt

Carcinargiu

Zielpunkt

Paule Munduge

Parken

Großer Schotterplatz

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus nach Talana, Lotzorai und Urzulei

Anfahrt

Man fährt auf der SP56 von Lotzorai nach Talana für 10,2 km und erkennt dann rechts eine Straße, die bergauf führt, anfänglich zementiert und später auf natürlichem Untergrund. Man  lässt ein Firmengebäude links hinter sich und kommt in die Nähe eines Flusses, wo man auf einem Schotterplatz parken kann, kurz bevor sich die Schotterstraße endgültig auflöst.

Quelle

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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