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Panoramarundwanderung im Talschluss von Ulten

St. Gertraud
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Informationen zur Tour Panoramarundwanderung im Talschluss von Ulten

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:30 h
  • Strecke
    3.7km
  • Höhenmeter
    230 hm
  • Höhenmeter
    230 hm
  • Max. Höhe
    2126 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Stausee wandert man hinüber zum Gasthaus  Knödlmoidl und folgt der Markierung Nr. 140 am Bach aufwärts. Knapp an der Waldgrenze zweigt die Markierung Nr. 12 nach rechts ab. Fast eben folgt man nun dieser Markierung und genießt immer wieder schöne Tiefblicke auf den Weißbrunnsee, auf den markanten Nagelstein und die Bergwelt oberhalb von St. Gertraud. Nach einer guten Stunde zweigt die Markierung Nr. 102 nach rechts ab. Dieser folgt man und gelangt hinunter zum Ausgangspunkt. Einen hübschen Spaziergang kann man neuerdings auch auf dem neu errichteten Rundweg um den Weißbrunnsee unternehmen. Praktisch ohne Höhenunterschied, etwa 40 Minuten Gehzeit auf bestens angelegtem Weg, der rollstuhltauglich ist und natürlich auch mit dem Kinderwagen einfach zu befahren ist. Eine kurze und einfache Wanderung, die auch gut mit Kindern unternommen werden kann! 

Startpunkt

Parkplatz am Weißbrunner Stausee

Zielpunkt

Parkplatz am Weißbrunner Stausee

Besonderheiten

Im Tal der Stauseen

Man wandert im Nationalpark Stilfser Joch, das Ultental begrenzt ihn im Osten. Errichtet wurde der 134.620 Hektar große Park bereits im Jahr 1935, eine wirkliche Reglementierung erfolgte aber erst 1951. Die Pläne für den Park hinderten die Energiewirtschaft allerdings nicht, mit gierigen Augen auf die Falschauer und ihre Nebengewässer zu blicken und in den 50er Jahren, mit der fortschreitenden Industrialisierung Italiens nach dem Zweiten Weltkrieg, begann man die Pläne umzusetzen. Sechs (größere) Stauseen wurden insgesamt errichtet, der größte davon ist der Zogglersee bei St. Walburg. Unter dem Wasser liegen zwölf Höfe, sie gehörten mehr als tausend Jahre zu den schönsten der Gegend. Aber das waren beileibe nicht die einzigen Schäden und Eingriffe. Von wegen Nationalpark. Sei’s drum, die Schäden sind nach über 50 Jahren vernarbt und heute sind die Seen da. Der Weißbrunnsee bzw. dessen Damm wurde zwischen 1957 und 1962 errichtet. Das Kraftwerk am westlichen Rand ist ein sogenanntes Pumpspeicherwerk. Wenn tagsüber teurerer Spitzenstrom benötigt wird, fließt Wasser aus dem gut 600 Meter höher gelegenen Grünsee (auch ein Stausee) über die Turbinen. Nachts, wenn Strom billiger zu haben ist, wird Wasser von Weißbrunn mittels Hochleistungspumpen wieder hinauf befördert in den Grünsee. „Wassernachschub“ kommt dabei aus dem Fischersee, ein kleiner Stausee südlich von Weißbrunn. Sollten Sie sich über die Seilbahn wundern, die am Kraftwerk beginnt: Sie dient ausschließlich den Wärtern oben am Grünsee, die den See bzw. die Staumauer 365 Tage im Jahr überwachen und natürlich bei jedem Wetter und jeder Schneelage hinauf gelangen müssen. Die kurzen Wanderungen könnte man auch mit einem Besuch der bekannten und beeindruckenden Ultner Urlärchen verbinden. Auch das ein Spaziergang, der am Parkplatz unten im Tal beginnt. 

Parken

Parkplatz am Weißbrunner Stausee

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Lana ins Ultental bis St. Gertraud. Weiter auf teils schmaler Straße bis nach Weißbrunn (gebührenfreie Parkplätze)

Quelle

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