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Panoramarunde Rosengarten

Welschnofen
mittel
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Informationen zur Tour Panoramarunde Rosengarten

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:15 h
  • Strecke
    5.0km
  • Höhenmeter
    320 hm
  • Höhenmeter
    320 hm
  • Max. Höhe
    2047 m

Wegbeschreibung

Eine relativ kurze Wanderung, die herrliche Aus- und Rundblicke bietet. Von der Frommeralm folgt man der Markierung 1A in Richtung Süden, also in Richtung Latemarmassiv. Beim Gasthof Jolanda biegt man nach links auf die Markierung 16 ab und folgt dieser durch schütteren Wald und weite Wiesenflächen wenig steil aufwärts. Bei der nächsten Wegverzweigung geht man geradeaus weiter in Richtung Kölner Hütte. Jetzt geht’s etwas steiler hinauf zur Kreuzung mit der Markierung 1, wo man sich links hält und das „Mountain Cinema Eggental“ erreicht. Nomen est omen, auch wenn es sich um eine englische Bezeichnung handelt. Der höchste Punkt ist erreicht und leicht abwärts gelangt man zur Messnerjoch-Hütte mit herrlicher Panoramaterrasse. Nach ausgiebiger Rast geht man ein kurzes Wegstück zurück, hält sich an der ersten (Mark. 1B) und zweiten Wegverzweigung (Mark. 15) rechts und gelangt zurück zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

Frommeralm, Richtung Nigerpass

Zielpunkt

Frommeralm, Richtung Nigerpass

Besonderheiten

König Laurins Zauberreich

Es darf vorausgesetzt werden, dass der geneigten Leserin und dem geneigten Leser die Sage von König Laurin und seinem Rosengarten bekannt ist. Hier, am Westrand der Dolomiten, beginnt das Sagenreich mit seinen vielfältigen Facetten. Und wohl auch mit seinen vielfältigen Erinnerungen aus der Frühzeit der Geschichte. Das Gebirge war abweisend, die Urbevölkerung war dünn gesät und die   Neuankömmlinge“ haben die Urbevölkerung wohl verdrängt – in die Wälder, immer höher hinauf, wo sie vorwiegend als Jäger und Sammler lebten: Salvans, auch „Wilde“, die in kleinen Gruppen hausten und die Nähe der „Menschen“ möglichst mieden. Karl Felix Wolff schreibt in „Die bleichen Berge“ (Dolomitensagen), eine Salvaria habe geäußert: „Es waren eure Vorfahren, die uns in die Berge getrieben haben!“ Aussehen und Gesellschaftsordnung der „Wilden“ spiegeln wohl ur- und vorgeschichtliche Verhältnisse wider. In die Sagenwelt haben auch mystische und mythische Vorstellungen Einzug gehalten. Für das Unerklärliche gab es Unholde, Geister, Hexen. Gewiss unternimmt man eine solche Wanderung am besten im Hochsommer bei schönem Wetter. Wird man da oben aber einmal von Schlechtwetter überrascht, wenn die Nebel von den Zinnen herab kriechen, dann glaubt man gerne, dass die Nebelgeister unterwegs sind, die fürchterlichen „Pelendróns“, die im Auftrag der Oberhexe unterwegs sind, der „Striona“, die oben am Masarè hauste ...

Für die wissenschaftliche Behandlung dieser Themen wurde Karl Felix Wolff bereits genannt. Aber die größte lebende Expertin der Dolomitensagen ist bestimmt Ulrike Kindl. Deutlich leichtere Kost bieten dagegen die literarischen Erzählungen, von denen dem Autor die von Auguste Lechner am besten gefallen.

Parken

Frommeralm, Richtung Nigerpass

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

In das Eggental über Welschnofen bis kurz unterhalb des Karerpasses; dann links ab Richtung Nigerpass bis zur Frommeralm

Quelle

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