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Nikolaustal

Fassatal
mittel
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Informationen zur Tour Nikolaustal

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    9.8km
  • Höhenmeter
    610 hm
  • Höhenmeter
    610 hm
  • Max. Höhe
    2257 m
Der Sellastock bildet das Zentrum Ladiniens, das sich in fünf Talregionen um diesen Gebirgsstock gruppiert. Als die lieblichste dieser Talschaften gilt das Fassatal, das sich im Vergleich zu den anderen weit und sanft zeigt. Dies geschieht aus geologischen Gründen, treten hier doch die Massen der bizarren Dolomitenriesen in den Hintergrund und zu Tage treten die bei ihrer Entstehung in der Hitze weich geformten vulkanischen Gesteine. Vom Fassatal gegen Osten zieht bei Pozza di Fassa (Poza) die Val de sèn Nicolò, italienisch Val San Nicolò und im deutschen Sprachgebrauch als Nikolaustal bezeichnet. Am nördlichen Rand dieses Tales tritt mit dem Stock des Bufaure ein Ausläufer der Eruptionszone von Predazzo zu Tage, welche von Leopold von Buch, einem Studienkollegen von Alexander von Humboldt und bedeutenden Geologen des 19. Jahrhunderts, als »Schlüssel zur Geologie« bezeichnet wurde. Die Wurzeln der ladinischen Sprache (die zur rätoromanischen Sprachen gehört) gehen auf jene Zeit zurück, in welcher das römische Imperium 15 v. Chr. in diesen Teil des Alpenraums eindrang und hier auf ein Volk traf, das die Römer als »Räter« bezeichneten. Noch bis in das 16. Jahrhundert ist die rätoromanische Sprache beispielsweise im Eisacktal noch punktuell belegt und wurde dann immer weiter zurückgedrängt. Die genannten ladinischen Täler zeichnen sich gerade auch dadurch aus, dass sie aus geografischer Sicht nach außen durch schwer zugängliche Talsperren abgeschlossen sind. So konnte sich hier die Sprache bis in unsere Zeit retten, wurde dabei aber natürlich durch die angrenzenden Nachbarsprachen beeinflusst.

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz in Sauc an die orografisch linke Bachseite des Ruf de Sen Nicolò und über die breite Straße, Strada dei Russi, taleinwärts in Richtung Baita alle Cascate. Dabei trifft man auf einen Steig, Markierung 640 – Lagusel, welcher rechts in den Wald weist. Hier nun diesem Steig folgen und steil aufwärts vorbei am »Pauso del Pelegrin« und bald über einen nun wieder breiten Weg zu den Hütten von Lagusel und schließlich zum Lago Lauscèl (2103 m). An der Westseite am See vorbei und in kurzer Zeit zur Malga Piéf (2183 m). Kurz vor der Alm treffen wir auf den Steig Nr. 641, der von rechts, von der Forcella dal Piéf (2186 m), von welcher man einen Prachtblick auf die Gruppe des Rosengartens hat, kommt und dem wir in gegenläufiger Richtung nach links folgen. Dabei erreicht man das Joch Sella Palacia/Forcella Pecol (2259 m), wo der Abstieg nun steil über Pecol (2100 m) serpentinenreich talwärts führt und wieder auf die Strada dei Russi (etwa 1886 m) trifft. Nun wieder über diese nach rechts in Richtung Talende. Dabei endet die »Russenstraße«, und über einen Steig geht man weiter bis zur Almhütte Baita alle Cascate (etwa 2000 m). Der Rückweg leitet an der gegenüberliegenden Talseite, vorbei an einer weiteren Almhütte, der Baita Ciampié (1826 m), zum Ausgangspunkt zurück. Dazu muss man nicht über die mit Fahrverbot belegte Asphaltstraße gehen; rechts davon, am Waldrand, führt ein gut gangbarer Weg zurück.

Variante

Von der Baita alle Cascate (etwa 1800 m) führt eine Aufstiegsmöglichkeit, Markierung 609, bergwärts in Richtung zum Pas Pasche (2498 m). Nicht bis zu diesem ansteigen, sondern bereits vorher bei einer Steigkreuzung nach links, Markierung Rifugio Passo de San Nicolò. Dieser Steig, als »Sentiero di Guerra« bezeichnet, zieht, mittels Drahtseilen gesichert, durch die Westflanke des Col Ombert und erreicht damit die Schutzhütte (2340 m) in der Nähe des Pas de Sén Nicolò. Über diese Scharte nun wieder nach links, Markierung 608, zurück in den Talgrund des Nikolaustals und wie vorher beschrieben zurück. Zusätzlich: 460 Hm, 1 ¾ Std.

Startpunkt

Sauc

Zielpunkt

Sauc

Parken

gebührenpflichtiger Parkplatz in Sauc

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

zu erreichen durch das Nikolaustal von Pozza di Fassa- Poza

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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