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Nach Castelfeder

Montan
schwer
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Informationen zur Tour Nach Castelfeder

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:00 h
  • Strecke
    2.5km
  • Höhenmeter
    80 hm
  • Höhenmeter
    80 hm
  • Max. Höhe
    400 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz überquert man die Staatsstraße und setzt auf dem Steig „Naturlehrpfad“ nach rechts fort; bei der ersten der (vielen) Info-Tafeln geradeaus auf dem Naturlehrpfad bleiben, nicht nach rechts auf Markierung Nr. 5A. Vorbei am Schwarzen See gelangt man zu den Ruinen von Castelfeder, zum Wurmsee und über den Langen See zurück zur oben erwähnten Info-Tafel, von der man zurückkehrt zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

Parkplatz nach der 3. Kehre der Staatsstraße von Auer nach Montan (gegenüber der Sportzone)

Zielpunkt

Parkplatz nach der 3. Kehre der Staatsstraße von Auer nach Montan (gegenüber der Sportzone)

Besonderheiten

Das Arkadien Tirols …

… so wird der langgestreckte Porphyrhügel oberhalb von Auer genannt. Zu Recht. Es ist eine mystische, fast klassische Landschaft mit kargen Magerböden, vielen Mulden, Terrassen und Kuppen, Kleingewässern, Weißdorn- und Brombeerhecken, aber auch mächtigen uralten Eichen. Und da sind natürlich noch die weitum sichtbaren „Kuchelen“, Bogen-Überreste der Ringmauer einer Befestigungsanlage, die vermutlich um das Jahr 500 von den Byzantinern zum Schutz gegen Germaneneinfälle errichtet worden ist. Nur wenig später dürfte die ursprünglich St. Laurentius und St. Vigilius geweihte Barbara-Kapelle erbaut worden sein, deren Ruinen auf der Hügelkuppe weitum sichtbar sind. Jüngeren Datums ist der sogenannte „Langobardenturm“, ein massiver Turmstumpf, der im charakteristischen Fischgrätenmuster (opus spicatum) gemauert ist. Aber die Siedlungstätigkeit auf diesem (heute prächtigen) Aussichtshügel reicht viel, viel weiter zurück. Hier heroben war man fern von der sumpfigen Talsohle und auch fern von der Mündung des einst gefürchteten Schwarzenbaches. Mehr als 150 vorgeschichtliche Wohngruben, teilweise von Strauchwerk überdeckt, finden sich auf den Weideflächen südlich des Burghügels. Urnengräber mit Grabbeigaben aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. und bronzezeitliche Brandopferplätze wurden ebenfalls nachgewiesen.

Viele Sagen ranken sich um den Hügel: Hexen und Zauberer treiben hier ihr Unwesen, vor sehr heftigen Gewittern sollen sie sogar nach Tramin hinüber zur St.-Jakobs-Kirche fliegen, wo man sie am Turmkreuz als kleine blassblaue Flämmchen sehen kann. Die Wissenschaft erklärt das phantasielos als Elmsfeuer; Wissenschaftler eben ... Und einen vergrabenen Goldschatz gibt es natürlich auch noch, den haben schon einige ausgegraben, aber durch unbedachtes Reden immer wieder verloren. Aber zurück zu den Besonderheiten des Hügels, der als Biotop ausgewiesen ist. Faszinierend ist der Gegensatz der charakteristischen Flora der Trockenhänge und jener der feucht-sumpfigen Standorte (viele Erklärungen an den Schautafeln entlang des Weges). Und zum Schluss noch ein Tipp: Der Pinzoner Keller im bezaubernden Dörfchen Pinzon ist nur wenige Autominuten entfernt. Ein besonderes Lokal mit besonderem Flair.

Parken

Parkplatz nach der 3. Kehre der Staatsstraße von Auer nach Montan (gegenüber der Sportzone)

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit dem PKW nach Auer und weiter Richtung Montan

Quelle

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