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Isteddata Mulde (Sa Conca Isteddata)

Baronia Barbagia di Bitti e Tepilora
schwer
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Informationen zur Tour Isteddata Mulde (Sa Conca Isteddata)

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:00 h
  • Strecke
    6.8km
  • Höhenmeter
    210 hm
  • Höhenmeter
    210 hm
  • Max. Höhe
    834 m
Diese außergewöhnliche Route verbindet die höchsten Kämme des Gebietes von Irgoli. Diese Wanderung gehört zu den schönsten Touren an der Ostküste Sardiniens: Obwohl ihr euch auf nur 900 Meter über dem Meeresspiegel befindet, genießt ihr eine weite und lohnende Aussicht.

Wegbeschreibung

Von der Quelle in Ianna ‘e Pruna aus, geht es entlang eines kurzen Asphaltweges in östlicher Richtung bis zum grünen Tor (wieder schließen, wenn es geschlossen aufgefunden wird) und über einen großen Feldweg in das Gebiet von Norghio. Geht am Gasthaus vorbei und lasst es auf eurer linken Seite zurück. Folgt dem Schotterweg und geht nach rechts auf einem holprigen Weg hinab. Bald werdet ihr die Quelle erreichen: Leider haben die Arbeiten zur Gestaltung des Gebietes die Wassersituation verändert und die Wasserader verstreut. Überquert die Quelle, folgt einem schmalen Pfad der in östlicher Richtung mit sporadischen roten und weißen Markierungen bergauf führt. Ihr kommt an der Ruine eines Gebäudes und an einem Zaun vorbei und überquert ihn dank einer kleinen Treppe, um dann dem Weg in einem echten Tunnel unter großen Heidekrautbüschen und Erdbeersträuchern zu folgen.

 

Ihr gelangt an einen steinigen Grat, der euch einen herrlichen Blick auf das Meer, die Ebene von Orosei und den Wald bietet. Mit dem Rücken zum Wald von Norghio biegt ihr links ab, geht den Weg leicht bergauf und findet dann auf der linken Seite eine Abzweigung, die erneut unter den großen Erdbeersträuchern entlangführt. Ein letztes Stück leicht bergauf führt euch zu einem breiten, von Wäldern umgebenen und begrasten Bergsattel. Von hier aus geht ihr nach rechts ab und den Heidebüschen entlang bergauf, um die Puna Columbos zu erreichen (ausgeschildert). Dies ist der erste Gipfel der Exkursion und bietet einen einzigartigen Blick auf die gesamte Weite. Da es der östlichste Gipfel ist, ist das Meer viel näher und ihr könnt zahlreiche berühmte Strände sehen. Kehrt zum Bergsattel zurück und folgt diesmal der entgegengesetzten Richtung zur Punta Columobs: Nach ein paar Schritten teilt sich der Weg. Beide Pfade führen zu einem weiteren Sattel (Sa Sedda 'e Serghilis) – der Rechte führt euch zum gleichnamigen Aussichtspunkt, der Linke zum Pass.

 

Geht den aussichtsreicheren Weg rechts entlang, der sporadisch mit roten und weißen Markierungen versehen ist. Es geht steil hinauf und vorbei an Überresten einiger Hirtenhütten. Der Grat bietet eine außerordentliche Aussicht – insbesondere auf das Dorf Siniscola, die gleichnamige Küste und den nördlichen Teil von Montalbo. Wenige Meter unter der Spitze befindet sich eine große Heide, die teilweise von Vegetation übersät ist. Der Pfad führt in südlicher Richtung hinab und durchdringt Erdbeer- und Heidekrautsträucher, um dann Sa Sedda 'e Serghilis zu erreichen. Der Weg teilt sich erneut: Links geht es weiter nach Sa Conca Isteddata – spektakulär aber sehr schlecht begehbar, da er entlang eines scharfen Grates verläuft und ihr buchstäblich von einem Felsblock zum nächsten springen müsst. Es geht also auf dem rechten Weg weiter, in Richtung Funtana Serghilis – einer schönen Quelle, die über einen einfachen Weg bergab in den Steineichenwald führt. An der Quelle geht es nach links, zuerst zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Tal und dann, auf gleicher Höhe aber in stetem Auf und Ab, unter dem Steineichenwald auf einen Weg der große Granitfelsen umläuft. Es ist nur eine Vorschau auf die Phantasie und Stärke mit welcher der Wind in dieser Gegend gearbeitet hat. 

 

Nach einem kurzen Abstieg, ca. 10 Minuten von de Quelle entfernt, folgt ihr einem schmalem Weg der nach links abfällt, bergauf zum Grat. Um große, erodierte Felsen herum geht es weiter bis zum breiten Hügel inmitten großer Granitblöcke. Sa Conca Isteddata (wörtlich: Die Sternenhöhle) ist nicht mehr weit entfernt. Biegt nach links ab und entdeckt einen Felsbrocken, der etwa so groß ist, wie ein Kleinwagen, der auf einem anderen Block steht und in ihn hineinkriecht: Es ist außergewöhnlich zu beobachten, wie die Erosion das gesamte „Fels-Ei“ mit einzigartiger Kunstfertigkeit durchbohrt und die Steinwände in eine Abfolge von Öffnungen und Skulpturen verwandelt hat. Es ist eines der einzigartigsten Naturdenkmäler Sardiniens und gleichzeitig eines der unbekanntesten. 

 

Es folgt der schwierigste Teil der Tour: Vom Becken aus geht es in Richtung Süden, vorbei an der Abzweigung von der ihr gekommen seid und weiter auf der Gratlinie, an den sporadischen rot-weißen Markierungen entlang und eine Reihe von akrobatischen Übungen auf den Granitfelsen abverlangen. Aus den wenigen Passagen die der Granit gewährt, tauchen auf wundersame Weise einige große Steineichen auf. Es geht an einer weiteren Höhle mit herrlichem Blick auf den Montalbo, bekannt als Sa Conca de Su Banditu, vorbei und weiter auf den Grat, der langsam abflacht und erweicht. Die außergewöhnliche Aussicht ist immer die Mühe wert: Auf dem Sattel mit den bekannten Heidebüschen biegt ihr rechts ab, zum breiten Sattel unter dem höchsten der Gipfel: Dem Monte 'e Senes – erreichbar über einen bequemen, leicht von Vegetation verschlossenen Weg. Vom Sattel aus könnt ihr dem Feldweg folgen, der auf den Gipfel des Monte 'e Senes führt. Hier könnt ihr das Rundum-Panorama auf den Capo Figari, Tavolara, die gesamte Ostküste Sardiniens, dem Capo Monte Santo, dem Supramonte, dem Gennargentu und den Montalbo genießen. Etwas weiter könnt ihr den Ortobene von Nuoro, Monte Gonare und Muggianeddu oberhalb von Tonara betrachten und somit fast die Hälfte der Insel beobachten.

 

Über den Schotterweg geht es geht zurück zum Sattel unter dem Monte 'e Senes. Folgt dem Weg bis er sich entschieden nach links abbiegt. Diesem Weg folgend, würdet ihr nach der Zaunüberquerung schnell nach Norghio gelangen. Ihr folgt dem Weg aber nach rechts: Entlang nur leicht sichtbarer Viehpfade geht es in rascher Folge an einigen Wassercontainern vorbei, die zur Zeit des Faschismus mit kleinen Mauern geschlossen wurden. Es geht nun weiter entlang eines breiten Impluviums hinab. Auf der rechten Seite gibt es einen felsigen Grat, der vom Monte 'e Senes in Richtung der darunter liegenden Straße abfällt. Von der Quelle an der das Auto steht, ist diese Straße schnell zu erreichen. 


Tipp: Die nah gelegene archäologische Stätte von Ianna 'e Pruna ist einen Besuch wert!

 

Startpunkt

Zielpunkt

Parken

Kleiner Platz an der Quelle von Ianna 'e Pruna

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus nach Irgoli

Anfahrt

Vom Dorfzentrum von Irgoli aus folgt ihr den Schildern nach Ianna 'e Pruna, es gibt auch Schilder mit dem Hinweis Sa Conca Isteddata. Auf der asphaltierten Straße (12,3 km) erreicht ihr zuerst die archäologische Stätte, dann auf der linken Seite eine erste Quelle und dann eine zweite, mit gepflastertem Boden, wo ihr parkt.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Federica Raffini

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