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Die Weiler Seres, Misci und das Mühlental

St. Martin in Thurn
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Informationen zur Tour Die Weiler Seres, Misci und das Mühlental

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:45 h
  • Strecke
    5.1km
  • Höhenmeter
    210 hm
  • Höhenmeter
    210 hm
  • Max. Höhe
    1607 m

Wegbeschreibung

Von Lungiarü/Campill folgt man der Markierung Nr. 4 nach Frëina und weiter bis zum Hof Vanc, wo man rechts abbiegt und hinauf wandert zum Weiler Seres. Hier ist man auch am Beginn des Mühlentales, der Val di Morins: Eine Reihe von Mühlen am Seres-Bach wurde fachgerecht restauriert, sie sind im Hochsommer jeden Donnerstag wieder in Betrieb. Man wandert ein Stück das Tal hinein, überquert über eine Brücke den Bach und gelangt talauswärts zum Weiler Miscì und zur Speckstube Tlisöra, wo man bei gemütlicher Rast einen herrlichen Blick auf den gegenüberliegenden Weiler Seres genießt. Auf der Markierung Nr. 5B setzt man nun fort und biegt bei Pares nach links auf die Markierung Nr. 5 ein. An der nächsten Weggabelung hält man sich wieder links auf Markierung Nr. 4A und kurz darauf wieder rechts, womit man zurück nach Frëina und zum Ausgangspunkt gelangt.

Startpunkt

Parkplatz/Bushaltestelle in Lungiarü/Campill

Zielpunkt

Parkplatz/Bushaltestelle in Lungiarü/Campill

Besonderheiten

Les Viles

Insbesondere auf der Sonnenseite des Gadertales finden sich heute noch die charakteristischen Weiler, die im Ladinischen „Les Viles“ genannt werden: Gruppen von Holzhäusern, Steinhäusern und Holzstadeln, die sich eng aneinander schmiegen. „Ciasa“ (Wohnhaus mit Werkstatt, Speise- und Vorratskammer und Keller im Erdgeschoss sowie dem eigentlichen Wohnbereich im ersten Stock) und der daneben liegende „majun“, der Stall, und darüber der Heuschober, der „tablé“, mit einem balkonartigen Trockenraum, bilden den Kern einer Vila. Die außergewöhnlich geschlossene Siedlungsstruktur mag Ausdruck des Bedürfnisses nach Sicherheit und Zusammenhalt sein, aber wohl auch des Bestrebens, mit dem wenigen vorhandenen Kulturgrund möglichst sparsam umzugehen. Gerade der Weiler Seres ist ein typisches Beispiel dafür. Unser Wanderweg führt zum zentralen Platz, einem der schönsten dieser Art im Gadertal. Mehrere kunstvolle Bauwerke, die eng mit der ländlichen Kultur verbunden sind, umschließen ihn. Man vermutet, dass die „Viles“ ursprünglich nur aus einem Familien-Nukleus bestanden und sich erst mit der Zeit durch die Ansiedlung weiterer Familienmitglieder ausgebreitet haben. Das wichtigste Merkmal dieser besonderen Wohnsiedlungen ist bzw. war die gemeinsame Nutzung von Brunnen, Tränken oder Backöfen. Somit wurde gemeinsam gearbeitet und die Siedlung formte sozusagen ein eigenes kleines Dorf. Das gab Sicherheit, forderte aber wohl auch ein hohes Maß an Konfliktbewältigungspotential.

Lungiarü/Campill bietet neben der beschriebenen Wanderung natürlich noch zahlreiche weitere Wandermöglichkeiten, etwa zur Schlüterhütte, auf den Peitlerkofel oder auf den Crëp Dodesc. Und der Naturpark Fanes-Sennes-Prags ist auch nicht weit. Aber die Wanderungen sollten dem Titel dieses Buches gerecht werden ...

Parken

Parkplatz/Bushaltestelle in Lungiarü/Campill

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Durch das Pustertal ins Gadertal bis St. Martin in Thurn und dort nach links weiter bis Lungiarü 

Quelle

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