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Die Teiser-Kugel-Geopfade

Villnöss
leicht
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Informationen zur Tour Die Teiser-Kugel-Geopfade

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:50 h
  • Strecke
    0.3km
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Max. Höhe
    951 m

Wegbeschreibung

Es sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den unten angegebenen Gehzeiten wirklich um reine Gehzeit handelt und die Zeit zum Schauen, Bewundern, Experimentieren nicht einschließen.

 

Geopfad 1: Von der Schautafel vor dem Mineralienmuseum folgt man fast eben der Markierung Nr. 11 nach Osten gegen Villnöß bis zum Rastplatz mit dem Schürfstollen. Summ- und Klangsteine sowie Informationstafeln zu Geologie und Botanik säumen den Weg. Rückweg wie Hinweg.

Variante

Geopfad 2: Über die Brunnengasse (Brunnen aus einem eiszeitlichen Granitfindling) wandert man auf Markierung Nr. 9 nordwärts bis zum Beregnungsteich. Am Rundweg um das Gewässer laden Bänke zum Verweilen ein, Gesteinsbrocken an der Ostseite erzählen von der Geologie des Gebietes. Rückweg wie Hinweg.

 

Geopfad 3: Vom Dorfzentrum wandert man zur Schautafel am Ortseingang und folgt dort der Beschilderung zum Heilig-Grab-Hügel. Dort ist nicht nur der schönste Aussichtspunkt des Dorfes (von den Geislerspitzen über Raschötz, Rittner Horn, Latzfonser Kreuz bis zu den Zillertaler Alpen), sondern neben Info-Tafeln zu den umliegenden Ortschaften, den Bergen und zur geologischen Beschaffenheit der Umgebung, finden sich auch noch Schützengräben und ein Felsenbunker aus dem Ersten Weltkrieg, die für Kinder zum Abenteuerspielplatz werden.

Startpunkt

Parkplätze vor dem Dorf und im Ortszentrum Teis

Zielpunkt

Parkplätze vor dem Dorf und im Ortszentrum Teis

Besonderheiten

Wunderwerke der Natur

Bekannt ist Teis vor allem wegen der berühmten „Teiser Kugeln“. Es handelt sich um bis zu 20 cm messende Geoden (Hohlräume) im Muttergestein Andesit, die teils mit Kristallen ausgekleidet sind (Druse), teils mit Mineralien gefüllt sind (Achat). Bis zu sieben verschiedene Mineralien lassen sich dort beobachten, darunter Amethyst, Datolith, Prehnit u. v. a. Eine Laune der Natur – Gasblasen in magmatischem Gestein füllen sich mit wässrigen Lösungen, die kristallisieren können. Aber das alles und vieles mehr wird im Mineralienmuseum im Vereinshaus viel besser erklärt. Es beinhaltet nicht nur die schönsten Stücke Teiser Kugeln, sondern auch zahlreiche andere Mineralienfunde aus der näheren und weiteren Umgebung. Ein Einstiegsfilm bietet auch dem geologisch „unbeleckten“ Besucher einen verständlichen Überblick über Entstehung und Beschaffenheit der Kristalle. Im Sommer wird das sogenannte „Teiser-Kugeln-suchen“ angeboten und zwar mit Paul Fischnaller, dem „Vater“ des Mineralienmuseums. Es handelt sich unumstritten um sein Lebenswerk, das er den Teisern und den Gästen im Museum vorstellt. „Stoaner“ hat er aber nicht nur in Teis gefunden, sondern auch in Aosta, in der Schweiz und in Deutschland. Ein Besuch des Mineralienmuseums ist bestimmt lohnend.

Parken

Parkplätze vor dem Dorf und im Ortszentrum Teis

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Ins Eisacktal, Ausfahrt Klausen; nördlich von Klausen Abzweigung nach Villnöß; weiter bis Mittermühl, dort links abbiegen

Quelle

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  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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