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Der Waalweg in Marling

Marling
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Informationen zur Tour Der Waalweg in Marling

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:15 h
  • Strecke
    7.3km
  • Höhenmeter
    110 hm
  • Höhenmeter
    100 hm
  • Max. Höhe
    473 m

Wegbeschreibung

Im Dorfkern von Marling befindet sich ein größerer Parkplatz, die Bushaltestelle ebenso und auch die Anfahrt mit dem Zug ist möglich. Vom Dorfkern wandert man auf der Straße nordwärts zum Bahnhof von Marling. Kurz danach biegt man nach links ab und folgt dem „Untersteiner Steig“ aufwärts bis zum Waalweg. Diesem folgt man – nunmehr ganz eben – bis man auf die (geteerte) Lebenberger Straße trifft. Dort hält man sich links abwärts und biegt kurz danach wieder links in die Mitterterzer Straße ein, die ins Zentrum von Marling zurückführt. Ein Tipp zum Abschluss der Wanderung: Der Ausblick von der Panoramaveranda im Hotel Restaurant Traubenwirt, direkt neben dem Parkplatz, ist spektakulär.

Variante

Möglich ist auch eine kürzere Variante: Kurz vor und kurz nach dem Parkplatz führt die Anselm-Pattis-Straße bergwärts. Auf dieser gelangt man hinauf zum Waalweg und setzt fort wie oben beschrieben. Gesamtgehzeit etwa 1 Std. 45 Min.

 

Eine ganz besonders in Begleitung von Kindern hochinteressante Variante ist der Abstecher zum Natur- und Erlebnisweg. Beim Gasthaus Larchwalder zweigt der Steig nach rechts aufwärts vom Waalweg ab. Der Rundweg bietet kleinen und großen Besuchern viele Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung, er deckt Natur- und Erlebniswelten ab, Spiel und sportliche Bewegung, Relax- und Ruhezonen,  Abenteuerseilparcours, Stationen zu Wald, Holz, Natur- und Erlebniswelten und sogar eine Waldaula für kreative „Waldkünstler“ ist dabei. Der Rundweg ist etwas mehr als 1 km lang, mit 23 Natur- und Erlebnisstationen ausgestattet und für die ganze Familie leicht begehbar.

Startpunkt

Dorfkern von Marling

Zielpunkt

Dorfkern von Marling

Besonderheiten

Der Ursprung des Waales Über die Bedeutung der Waale für die Landwirtschaft wurde bereits an anderer Stelle ausführlicher berichtet. Ihr Wasser ist zwar immer noch hochwillkommen, größer ist aber heute wohl die Bedeutung der Wege und Steige, die an ihnen entlang führen, sind sie doch zu äußerst beliebten Spazier- und Wanderwegen geworden. Der Marlinger Waal führt von der Töll bis Oberlana und ist mit etwa 13 Kilometern Länge der wohl längste Südtirols. Während man bei vielen Waalen kaum etwas über deren Entstehung weiß, ist die Baugeschichte des Marlinger Waales genau dokumentiert. Das Kartäuser-Kloster Allerengelberg in Karthaus (Schnalstal) kam in den Besitz des Gojenhofes in Marling. Um die dortigen Güter wirklich gewinnbringend bewirtschaften zu können, war Wasser nötig. Also regten die Mönche den Bau eines Waales von der Töll heran und banden auch die Bauern von Marling und Umgebung in das Projekt ein. Zwischen 1737 und 1756 konnte das Projekt verwirklicht werden, das Kloster beteiligte sich an den Kosten, den weitaus größten Teil davon aber mussten die Bauern bestreiten. Und die haben mit Sicherheit arg gestöhnt: Die anfängliche Kostenberechnung lag bei 12.000 Gulden, gekostet hat der Bau dann aber knapp 100.000 Gulden. Auch wenn Vergleiche schwierig sind: Um das Jahr 1700 besaß ein Gulden etwa die Kaufkraft von heute 40 bis 50 Euro. Letztlich hat sich das gewaltige Werk aber wohl doch bezahlt gemacht. Der Waal liefert heute nach über 250 Jahren noch Wasser aus der Etsch und wir Wanderer danken für einen herrlichen Spazierweg. 

Parken

Dorfkern von Marling

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von der Schnellstraße MeBo bei Meran Ausfahrt Marling wählen

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