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Der Rittner Themenweg

Ritten
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Informationen zur Tour Der Rittner Themenweg

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:40 h
  • Strecke
    5.0km
  • Höhenmeter
    180 hm
  • Höhenmeter
    180 hm
  • Max. Höhe
    1216 m

Wegbeschreibung

Oberbozen ist der ideale Ausgangspunkt für diese einfache Rundwanderung. Hierher gelangt man von Bozen herauf mit dem PKW, aber auch mit der Seilbahn, deren Talstation wenige Gehminuten vom Bahnhof Bozen entfernt ist. Vom Parkplatz wandert man wenige Meter zurück bis zu einer Info-Tafel, die Bergstation der Seilbahn liegt direkt am Themenweg, der durchgehend als solcher beschildert ist. Gegen den Uhrzeigersinn folgt man nun dem Weg mit der Markierung Nr. 2 zunächst nach Westen und gelangt in sanftem Gefälle nach Maria Himmelfahrt. Dort wendet sich der Themenweg nach Süden und taucht nach kurzer Zeit in den Wald ein. Den kurzen Abstecher zum hübschen Hügelkirchlein zu St. Jakob und St. Georg sollte man nicht versäumen; (wer es besichtigen will, holt sich den Schlüssel beim Start im Tourismusbüro am Bahnhof in Oberbozen). Vom Kirchlein kurz zurück auf den Themenweg und am Waldrand entlang weiter bis kurz nach der Häusergruppe „Moar im Loch“, wo sich der Weg an einer Schautafel gabelt. Man hält sich rechts und gelangt nach wenigen Schritten zum ersten „Höhepunkt“ der Wanderung, den Erdpyramiden im Rivellaungraben. Nun in sanfter Steigung weiter zu einigen Schautafeln und weiteren Erdpyramiden. Immer sanft ansteigend führt der Weiterweg durch Wald hinauf, biegt am Beginn der Siedlung nach links und führt zurück zum Ausgangspunkt. Von der Terrasse des Café-Restaurants Latemar genießt man bei verdienter Rast einen herrlichen Fernblick.

Startpunkt

Parkplatz bei der neuen Kirche in Oberbozen am Ritten

Zielpunkt

Parkplatz bei der neuen Kirche in Oberbozen am Ritten

Besonderheiten

Die Erdpyramiden

Der Rittner Themenweg führt nicht nur zu ausgesprochen schönen Erdpyramiden, er bringt auch die Geschichte des Rittens etwas näher. Auf neun Stationen erfahren Interessierte etwa, dass sie hier auf der alten Kaiserstraße unterwegs sind; tatsächlich nahmen über 60 historisch belegte Kaiserzüge von Deutschland nach Italien ihren Weg über den Ritten, war doch die enge Eisackschlucht bis ins Spätmittelalter nicht begehbar. Erzählt wird auch über die „Erfindung“ der Sommerfrische am Ritten, im Mittelpunkt aber stehen (natürlich) die Erdpyramiden. Diese seltsamen Gebilde bilden sich unter bestimmten Voraussetzungen aus Moränen, den Ablagerungen der eiszeitlichen Gletscher. Man möge bedenken, dass die Obergrenze der fließenden Eismassen bei etwa 2200 Metern lag. Hier am Ritten ist das Moränenmaterial stark lehmhaltig, in trockenem Zustand ist es hart und robust, bei Nässe aber wird es matschig und leicht erodierbar. Aus angeschnittenen Abbruchkanten können so nach und nach Rinnen und Runsen herausgewaschen werden; befinden sich in der Ablagerung größere Steine, schützen diese das Material darunter, rundherum schreitet die Abtragung durch Niederschlag fort und eine „Pyramide“  entsteht, hier am Ritten bis zu 30 Meter hoch. Aber etwas Wasser fließt doch am Deckstein entlang, nach und nach wird die Spitze immer dünner und eines Tages stürzt der Deckstein ab. Dann ist es auch mit der „Herrlichkeit“ der Erdpyramide vorbei, mit jedem Regen wird sie kleiner, aber schon entstehen weiter oben am Hang Nachfolger.

Parken

Parkplatz bei der neuen Kirche in Oberbozen am Ritten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit der Seilbahn (nähe Bozner Bahnhof) oder dem PKW nach Oberbozen

Quelle

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