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Der Poststeig von Lajen nach St. Peter

Lajen
mittel
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Informationen zur Tour Der Poststeig von Lajen nach St. Peter

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:15 h
  • Strecke
    13.9km
  • Höhenmeter
    410 hm
  • Höhenmeter
    410 hm
  • Max. Höhe
    1410 m

Wegbeschreibung

Startpunkt ist das Dorfzentrum von Lajen, erreichbar mit PKW oder Bus von Klausen oder Waidbruck. Im Zentrum ist der „Poststeig“ bereits angeschildert; er führt mitten durch gepflegte Felder über den Weiler Tschöfas ohne großen Höhenunterschied in etwas mehr als einer Stunde zum Weiler St. Peter. Der Name des Poststeiges rührt noch aus der Zeit, als Grödner Briefträger zweimal in der Woche auf diesem Wege nach Klausen kamen, um die Post für das abgelegene Tal zu holen. Dies war bis zum Jahr 1856 der Fall, es ist also schon recht lange her, aber Orts- und Flurnamen sind das Gedächtnis einer Landschaft, „die“ vergisst im Grunde nichts. Von der Terrasse des Restaurants Überbacher in St. Peter genießt man einen geradezu umwerfenden Blick auf den „Hausberg“ Grödens, den Langkofel. Müde Wanderer kehren mit dem Bus nach Lajen zurück. Wer aber noch Lust auf einen  Verdauungsspaziergang“ hat, dem sei eine Rundwanderung am Sonnenhang von St. Peter empfohlen. Von St. Peter hält man sich auf Markierung Nr. 8 zunächst aufwärts und spaziert zum Teil auf der Zufahrtsstraße durch Wiesen und Wald an schönen alten Einzelhöfen vorbei. Nahe dem Hof Ranatsch hält man sich rechts auf Markierung Nr. 9 und gelangt auf dieser hinunter zum Poststeig, der nach rechts zurück führt nach St. Peter. Bei dieser Runde beträgt der Höhenunterschied 260 Meter, als Gehzeit rechnet man mit knapp 2 Stunden.

Startpunkt

Lajen, Dorfzentrum

Zielpunkt

Lajen, Dorfzentrum

Besonderheiten

Lajen und seine Umgebung als uraltes Siedlungsgebiet

Hier auf der Sonnenterrasse am Eingang des Grödner Tales kann man die Besiedelung bis in die Steinzeit zurückverfolgen. So ist etwa auf dem Hausberg von Lajen, der Raschötz, ein Jägerrastplatz aus dieser Zeit nachgewiesen, aber auch ein Menhir sowie Funde aus der Bronze- und Eisenzeit belegen frühe Siedlungen. Schöne, alte, geheimnisvolle Namen begegnen dem Wanderer hier heroben: Tschöfas, Tanirz, Ranatsch … Erinnerung an die rätische Zeit. Der „Poststeig“, der im Wandervorschlag vorgestellt wird, ist Teil des im Ladinischen als „Troi Paian“ (Heidensteig) bezeichneten vorchristlichen Saumweges, der vom Eisacktal durch die Dolomiten bis in die Venezianische Tiefebene geführt hat. Viel Schönes gibt es hier oben zu sehen, etwas ganz Liebenswertes aber kann man leicht übersehen: die Inschrift in großen Lettern auf dem Kirchturm von Tschöfas. Der Schreiber (Maler) war von der Rechtschreibung offensichtlich nicht angekränkelt, doch die Aussage ist trotzdem jedem klar. Auf eine Besonderheit muss noch unbedingt hingewiesen werden, auch wenn die vorgeschlagene Wanderung nicht zu diesem Ort führt. Walther von der Vogelweide gilt als einer der bedeutendsten Lyriker und Minnesänger des Mittelalters. Er lebte im Zeitraum um 1170 und 1230 und hat einen erheblichen Teil seines Lebens als fahrender Sänger verbracht. Es ist zwar nicht genau bekannt, woher er stammt, aber als einer der möglichen Herkunftsorte gilt der Innervogelweiderhof im tiefer gelegenen Lajener Ried.

Parken

Lajen, Dorfzentrum

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Brenner-Autobahn A22, Ausfahrt Klausen, weiter nach Lajen

Quelle

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Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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