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Der Naturlehrpfad in Toblach

Toblach
leicht
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Informationen zur Tour Der Naturlehrpfad in Toblach

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    1:00 h
  • Strecke
    2.8km
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Max. Höhe
    1267 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz folgt man der Markierung Nr. 29 „Naturlehrpfad“ in Richtung Süden. Größtenteils durch Wald erreicht man das Nordende des Sees, quert auf die andere Talseite und wandert wieder zurück zum Ausgangspunkt. Der Weg ist kinderwagentauglich. 

Startpunkt

Großer Parkplatz neben dem Hotel Baur am See

Zielpunkt

Großer Parkplatz neben dem Hotel Baur am See

Besonderheiten

Rund um den Toblacher See

Der Toblacher See ist einer der beiden Seen, die sich im Höhlensteintal befinden, das Toblach mit Cortina verbindet. Der andere ist der  Dürrensee, weiter südlich gelegen. Hier am Toblacher See dominiert noch der Wald die Naturlandschaft, überragt wird er von der unverwechselbaren, steil abstürzenden Felsnase der Naßwand, die man beim Gang nach Süden dauernd vor sich hat. Entstanden ist der See durch einen mächtigen Felssturz, der die noch junge Rienz, die am Fuße der Drei Zinnen entspringt, hier gestaut hat. Am südlichen Ende hat sich in dem etwa 6 Meter tiefen See ein breiter Schilfgürtel gebildet. Der Seerundweg ist als Naturlehrpfad gestaltet worden. Spielerisch und zum Teil auch interaktiv werden auf elf Schautafeln Informationen zu Flora, Fauna und Geomorphologie vermittelt. Aber auch ganz Praktisches kann erprobt werden, so etwa, ob man weiter springen kann als ein Hase oder eine Gämse – im Vergleich natürlich (Infotafel Nr. 9). Zu bedenken ist, dass die angegebene Gehzeit wirklich reine Gehzeit ist, wenn man nicht „durchrennt“, wird man wohl an die zwei Stunden für die Umrundung benötigen. Vielleicht fallen auch die fünf Bunker auf, die hier in der Zeit des Faschismus (1939) als Teil des sogenannten „Alpenwalls“ errichtet worden sind. Rom und Berlin waren im Prinzip Verbündete, aber man kann ja nie wissen ... „Non mi fido-Linie“ wurde und wird sie daher auch genannt, „ich vertraue nicht“. Und damit ist ein weiteres Thema angeschnitten, das in dieser Gegend dominant war: der Krieg, und zwar der Erste Weltkrieg. Am Fuß der Naßwand findet sich ein liebevoll gepflegter Soldatenfriedhof, in dem über 1200 Opfer dieses Völkerwahnsinns“ ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Die Frontlinie verlief hier vom Lagazuoi über den Monte Piano (Monte Piana), der den Dürrensee überragt, und weiter über das ausgedehnte Plateau in Richtung Drei Zinnen. Bei der ersten Auflage dieses kleinen Führers jährte sich der Kriegsbeginn zum hundertsten Mal und man kann jetzt eher ohne heroisierendes Beiwerk zurückblicken. Beide Seiten erlitten unsagbare Verluste, wobei durch Steinschlag und Lawinen, große Kälte und Gewitter mehr Menschen starben als durch feindliche Waffen ...

Aber diese trüben Gedanken sind schnell wieder weit weg, wenn man von der Terrasse des Hotels den Blick auf den See genießt, der still und friedlich in der Sonne leuchtet. 

Parken

Großer Parkplatz neben dem Hotel Baur am See

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Toblach Richtung Cortina bis zum Toblacher See

Quelle

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Bewertung der Redaktion

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  • Technik

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  • Landschaft

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