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Der GEO-Weg von Radein in die Bletterbachschlucht

Aldein
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Informationen zur Tour Der GEO-Weg von Radein in die Bletterbachschlucht

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    3:00 h
  • Strecke
    8.0km
  • Höhenmeter
    310 hm
  • Höhenmeter
    310 hm
  • Max. Höhe
    1759 m

Wegbeschreibung

Nach Oberradein gelangt man mit dem PKW am besten von Auer herauf auf der Staatsstraße Richtung San Lugano-Fleimstal; kurz nach  Kaltenbrunn links abbiegen und über Unterradein zum Ziel. Es besteht auch eine Busverbindung von Auer aus. Vom GEOMuseum folgt man er Markierung Nr. 3, auch Europäischer Fernwanderweg E5, nach Norden und gelangt ohne nennenswerte Anstiege beim „Taubenleck“ in die Bletterbachschlucht. Nun folgt man dem Bachbett aufwärts bis zum großen Wasserfall im Butterloch. Kurz zurück, dann führt nun etwas steil in Gehrichtung rechts der Jägersteig aus der Schlucht heraus. Oben hält man sich auf der Forststraße rechts, die später als Steig „G“ den Bletterbach überquert und an der Schluchtkante an dem Steig 12 (Zirmersteig) endet. Über diesen erfolgt der Abstieg wieder zum GEOMuseum Radein. Der Weg ist nicht anspruchsvoll, weist aber einige Stufen und Absicherungen auf. Die angegebene Gehzeit ist wirklich eine Gehzeit, das Stehenbleiben und das Schauen sind nicht mit eingerechnet! Und ganz wichtig: Bitte informieren Sie sich vorher telefonisch (Tel. +39 0471 886946) über den Zustand des Weges; nach Unwettern kann der Weg auch gesperrt sein. Das GEOMuseum ist vom 1. Mai bis zum 31. Oktober täglich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Es zeigt die wichtigsten fossilen Funde aus dem Dolomiten UNESCO Welterbe Bletterbach. Gesteinsschichten zur Verdeutlichung des Aufbaues führen den Besucher leicht verständlich durch die geologische Zeitrechnung, ein Besuch des Museums bietet sich als Vorbereitung auf die Wanderung an, ist aber auch als Vertiefung nach einer solchen zu empfehlen. 

Startpunkt

GEOMuseum in Oberradein. Die notwendigen Eintrittstickets sind im GEOMuseum oder Besucherzentrum erhältlich.

Zielpunkt

GEOMuseum in Oberradein.

Besonderheiten

Der Grand Canyon Südtirols …

… ist ein „offenes Lehrbuch der Geologie“. Experten schätzen, dass seit der letzten Eiszeit etwa 10 Milliarden Tonnen Material erodiert und in das Etschtal hinunter gespült worden sind. So entstand diese gewaltige  Schlucht, rund 8 Kilometer lang und bis zu 400 Meter tief. Der rötliche Bozner Quarzporphyr am Grunde der Schlucht ist vulkanischen Ursprungs und vor etwa 285 Millionen Jahren entstanden, darüber türmen sich Sedimentgesteine auf bis hin zur „Contrin Formation“ in der Gipfelregion, die mit ihrer hellen, fast weißen Farbe namensgebend für den Berg ist. Diese Schicht ist vor rund 240 Millionen Jahren entstanden. Weitere Informationen finden sich beim zweiten Wandervorschlag in der Schlucht. Interessant mag noch der Hinweis auf den „Zwilling“ des Weißhorns sein, das genau gegenüber liegende Schwarzhorn, das etwa 100 Meter höher ist. Zwischen den beiden Gipfeln verläuft eine geologische Störung, die sogenannte Trudener Linie. Die Scholle mit dem Schwarzhorn wurde gegenüber jener mit dem Weißhorn um mehr als 1000 Meter angehoben. Anhebung bedeutet in der Natur aber verstärkte Abtragung, daher sind die ursprünglich auch auf dem Schwarzhorn vorhandenen Sedimentgesteine „verschwunden“ und der viel ältere Porphyr ragt jetzt höher auf als die viel jüngeren Kalke gegenüber.

Parken

GEOMuseum in Oberradein. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Mit PKW oder Bus von Auer nach Radein

Quelle

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