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Auf Kriegspfaden zum Gletscher der Marmolata

Fassatal
mittel
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Informationen zur Tour Auf Kriegspfaden zum Gletscher der Marmolata

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:00 h
  • Strecke
    10.0km
  • Höhenmeter
    920 hm
  • Höhenmeter
    920 hm
  • Max. Höhe
    2620 m
Wanderung mit Einblicken in die Geschichte

Wegbeschreibung

Durch das Grödental über das Sellajoch nach Canazei und weiter in Richtung Fedaia­pass. Nach knapp 6½ km Park­möglichkeit beim Hotel Villa Maria

Von Pian Trevisan folgt man Mark. 619 zunächst flach, dann steil und in Serpentinen vorwiegend durch Wald hinauf. Die Route folgt weitgehend dem ehemaligen österreichischen Militärsteig, den russische Kriegsgefangene im Ersten Weltkrieg aus dem Fels geschlagen haben. Der Weg ist ausgesprochen abwechslungsreich, man kommt an schönen Strudeltöpfen vorbei, weiteren eigenartigen Erosionsformen des Wassers, an den Resten österreichischer Militärstellungen unterhalb des Gran Vernel, dem Begleiter der „Königin der Dolomiten“. Weiter oben wird es felsig, die Begehung einiger Felsbänder wird durch einige Sicherungen völlig entschärft, und man gelangt auf das kleine Joch Sforcela de Col di Bousc (auch Col de Bous). Auch hier finden sich Reste österreichischer Stellungen und hier befand sich die Talstation des letzten Abschnittes der Seilbahn hinauf zu „Eisstadt“, ein komplexes, etwa 10 km langes in den Gletscher der Marmolata gegrabenes Netzwerk an Stollen und Tunnel. Es bot Schutz vor feindlichem Artilleriefeuer, aber auch vor Kälte und Lawinen. Überhaupt: Der unmenschliche Gebirgskrieg forderte insgesamt mehr Menschenleben durch Erfrierungen, Entbehrung, Hunger und Lawinen als durch feindliches Feuer. So etwa allein am 13. Dezember 1916, als eine riesige Lawine die Baracken am „Gran Poz“ fort- und 300 österreichische Soldaten in den Tod riss. 

Genug der trüben Gedanken, die Aussicht auf Langkofel und Sellagruppe ist prächtig, vom Tal leuchtet der Fedaiasee herauf und nach rechts führt die Mark. 606 zum Schutzhaus Pian dei Fiacconi hinauf. Die Umgebung ist hier geprägt von glazialen Erosionsspuren wie etwa die typischen Rund­höcker. Und das Eis ist nur wenige Gehminuten entfernt, obwohl sich auch der Marmolata-Gletscher immer weiter zurückzieht.

Für den Abstieg benützt man den Korblift, der vom Schutzhaus zur Staumauer hinunterführt. Von der Talstation folgt man Mark. 618 nach links hinunter zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

Parkplatz nahe Hotel Villa Maria an der Straße von Canazei zum Fedaiapass

Zielpunkt

Parkplatz nahe Hotel Villa Maria an der Straße von Canazei zum Fedaiapass

Parken

Parkplatz nahe Hotel Villa Maria an der Straße von Canazei zum Fedaiapass 

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Durch das Grödental über das Sellajoch nach Canazei und weiter in Richtung Fedaia­pass. Nach knapp 6½ km Park­möglichkeit beim Hotel Villa Maria

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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