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Ackerwaal im Matscher Tal

Matsch
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Informationen zur Tour Ackerwaal im Matscher Tal

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:30 h
  • Strecke
    7.0km
  • Höhenmeter
    240 hm
  • Höhenmeter
    0 hm
  • Max. Höhe
    1824 m

Wegbeschreibung

Vom Dorfzentrum Matsch führt die Dorfgasse links hinauf Richtung Gonda und zum Ackerwaal. Wie für die meisten Waalwege typisch, geht es in sanfter Steigung zum größten Teil durch Wiesen und Weiden taleinwärts. Beeindruckend ist die Blumenvielfalt. Steile Wiesen und Felder umgeben die Bergbauernhöfe. Fleiß und Durchhaltevermögen sind für die Bearbeitung erforderlich. Kurz hinter dem Restif Hof – nach knapp 2 Stunden Gehzeit – endet der Waalweg. Der alte Höfeweg führt über die Brücke, an den „Äußeren Glieshöfen“ vorbei und in einer knappen halben Stunde erreicht man den Glieshof, der Einkehr und Rast bietet. Rückweg wie Hinweg. Oder man lässt sich bequem vom Wanderbus zurückkutschieren. Dabei würde man aber den unvergleichlich schönen Blick auf „König Ortler“ und seine Trabanten versäumen, die talauswärts das Bild bestimmen.

Startpunkt

Parkplatz/Bushaltestelle in Matsch

Zielpunkt

Parkplatz/Bushaltestelle in Matsch

Besonderheiten

Südtirols erstes Bergsteigerdorf

25 Dreitausender umgeben Matsch, Südtirols erstes Bergsteigerdorf. Am bekanntesten ist bestimmt die Weißkugel mit ihren 3739 Metern Höhe; sie „versteckt“ sich im Talhintergrund und wird gerne mit dem Bärenbartkogel verwechselt. Seit Juli 2017 ist Matsch das erste Bergsteigerdorf Südtirols. Bergsteigerdörfer unterliegen strengen Kriterien und stehen für nachhaltigen und umweltverträglichen Tourismus. Das bedeutet wohl, dass Matsch auch zukünftig von großen technischen Erschließungen und schwerwiegenden Eingriffen in die Landschaft verschont bleiben wird. Zahlreiche Wander- und Tourenmöglichkeiten finden sich in dem ausgesprochen sonnigen Tal, mit einer Höhenerstreckung von etwa 1000 bis 3700 Meter finden sich alle typischen Vegetationsstufen einer Bergregion. Besonders interessant sind die Trockenrasen an den Sonnenhängen, Lebensraum für viele wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten. Der Matscher-Joch-See ist mit 3190 m der höchstgelegene Bergsee Südtirols, die Saldurseen gelten als höchstgelegene Seenplatte unseres Landes. Besonders spannend ist die geschichtliche Entwicklung des Tales, dessen Besiedelung in die Urzeit zurückreicht. Urkundlich belegt ist Matsch um 824 unserer Zeitrechnung, um 1200 spricht die Pfarrchronik von etwa 100 Familien. Etwa zu dieser Zeit kamen die Grafen von Matsch ins Tal und ließen die Burgen Ober- und Untermatsch errichten sowie den wirtschaftlichen Ausbau vorantreiben. Lange sind sie nicht da geblieben, raue Naturen, die sich bereits 1297 die viel freundlichere Churburg „aneigneten“ und als Raubritter allseits bekannt waren. Großes Unheil hat die Pest um 1348 verbreitet, rund 80 Prozent der Bevölkerung fiel ihr zum Opfer. Der Ausbruch der Quellenseen hat das Tal und besonders auch das Dorf Schluderns katastrophal heimgesucht. Zu erzählen wäre aber auch über Eigenschaften und Taten des legendären Pfarrers von Matsch, Anton Reisigl, der von 1924 bis 1961 im Matschertal gewirkt hat. Er besaß ein umfangreiches Wissen, konnte Krankheiten heilen und den „Teufel in den Berg bannen“. Lesenswert dazu: „Der Bergpfarrer Toni“ von Wilhelmine Habicher. 1

Parken

Parkplatz/Bushaltestelle in Matsch

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Durch den Vinschgau bis nach Tartsch und weiter ins Matscher Tal bis Matsch (Parkplatz vor dem Dorf). Alternativ mit der Vinschgerbahn bis Mals und weiter mit dem Wanderbus nach Matsch.

Quelle

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