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8 Von Riva auf den Monte Brione

Alto Garda
leicht
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Informationen zur Tour 8 Von Riva auf den Monte Brione

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    2:15 h
  • Strecke
    9.1km
  • Höhenmeter
    270 hm
  • Höhenmeter
    270 hm
  • Max. Höhe
    332 m
Mit seiner westseitigen Schräge und den steilen Ostabstürzen sieht der Monte Brione (374 m) ein bisschen aus wie eine halb abgeschmolzene Eistorte. Ein Inselberg über dem Nordende des Gardasees, mit einem Fähnchen (Sendemast) oben drauf? Ja, und das darf man durchaus wörtlich nehmen. Am Ende der Eiszeit war er ganz vom Wasser des Gardasees umgeben; erst der Schottereintrag der Sarca machte aus der Insel im Lauf der Jahrtausende einen Hügel vor dem See. Dieser Nähe zum großen Lago (der für ein extrem mildes Klima sorgt) verdankt der kleine Berg seine einzigartige Flora. Nachgewiesen sind rund 500 verschiedene Spezies, darunter 20 Orchideen und viele aus dem Süden eingewanderte Arten. Die Westflanke, bis weit hinauf terrassiert, ist ein riesiger Olivenhain; in den kaum zugänglichen, der Sarca zugewandten Felsabbrüchen nisten Samtkopf-Grasmücke, Blaumerle, Steinrötel und viele andere Vögel, Schmetterlinge umgaukeln den Wanderer auf dem Weg zum Gipfel. Am schönsten erlebt man das unter Schutz stehende Biotop Monte Brione im Frühling. Der Monte Brione ist nicht nur ein (kleines) Naturparadies in der lauten Urlaubswelt um Riva und Torbole, er ist auch ein Festungsberg. Seine strategisch günstige Lage vor dem Eingang ins Sarcatal, nicht weit von der Grenze zu Italien, entging den Militärs der k. u. k.-Monarchie nicht, weshalb sie ihn schon früh befestigten. Die älteste Anlage, das Nordwerk (Forte Sant’Alessandro) wurde 1860 – 1862 erbaut, später kamen zwei weitere Festungen dazu (Mittelbatterie, Garda). Der Abstecher zum Monte Brione lässt sich leicht mit einem Spaziergang durch das Hafenstädtchen Riva verbinden. Im historischen Ortskern am See stehen einige bemerkenswerte Bauten, so der 35 Meter hohe Torre Apponale, bereits 1220 als höchster Stadtturm erwähnt, und das Rathaus (Palazzo Municipale), das zusammen mit dem Palazzo Pretorio ein sehenswertes spätmittelalterliches Bauensemble bildet. In der ehemaligen Wasserburg der Scaliger ist heute das Museo Civico eingerichtet; es veranstaltet regelmäßig interessante Wechselausstellungen.

Wegbeschreibung

Vor dem Naturerlebnis steht ein Kulturgenuss: Sightseeing. Nach dem Spaziergang durch die kleine, aber gediegene Altstadt von Riva mit ihren engen Gassen, den vielen Ristoranti und Geschäften folgt man dem »Fitnessweg« (Percorso Salute), der von der Piazza Tre Novembre durch schöne Anlagen mit mächtigen Bäumen, abseits vom Straßenverkehr und immer am Seeufer entlang, hinaus zum Jachthafen San Nicolò führt. Dahinter verschwindet die viel befahrene Hauptstraße im Berg; rechts thront das Festungswerk San Nicolò über dem Wasser. Man folgt ganz kurz dem Radweg nach Torbole (Schild), steigt dann links über Treppen hinauf zur Monte- Brione-Straße. Das Asphaltband bleibt links; der schön angelegte Weg verläuft, kräftig steigend, an der Abbruchkante des Berges. Immer wieder bieten sich reizvolle Aus- und Tiefblicke (mehrere Aussichtspunkte), natürlich zum See, dann auch auf die Sarca-Mündung und die Bucht von Torbole. Der Weg führt über die betonierte Decke des Werks Garda; mehr zu sehen bekommt man dann von der Mittelbatterie (332 m), einem eindrucksvollen, recht gut erhaltenen Bau (kann nicht besichtigt werden). Das Kreuz wenig oberhalb erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Von der Festung wandert man über die Straßenzufahrt, dann mit der in Schleifen verlaufenden Asphaltstraße hinunter zum See. Mit oder abseits der Hauptstraße ins Zentrum von Riva.

Startpunkt

Piazza Tre Novembre in Riva (70 m)

Zielpunkt

Piazza Tre Novembre in Riva (70 m)

Parken

Parkmöglichkeiten am See, neues Parkhaus an der Straße nach Brescia.

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinien

Anfahrt

Nach Riva kommt man von der Brenner-Autobahn (Ausfahrten »Trento Centro« oder »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) via Sarche und Arco bzw. Nago.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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