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35 Lago Pisgana 2600 m

Val di Sole
mittel
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Informationen zur Tour 35 Lago Pisgana 2600 m

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    6:30 h
  • Strecke
    12.3km
  • Höhenmeter
    1270 hm
  • Höhenmeter
    1270 hm
  • Max. Höhe
    2658 m
Die lange Wanderung führt in eines der ursprünglichsten und wildesten Täler des Parco dell’Adamello. Oberhalb der Fassung des Oglio Narcanello ist das Tal noch vollständig unerschlossen. Ein kleiner Pfad zieht bis zur Zunge der Vedretta Pisgana hinauf, die in den letzten Jahren einen spektakulären Gletschersee gebildet hat. Der anfangs etwas eintönige Forstweg führt zu einer ausgeprägten Talweitung auf 2000 Meter. Hier ist der Oglio Narcanello, einer der Quellflüsse des Oglio, aufgestaut und gefasst. Über das breite Tal mit Schwemmböden sind bereits die Wasserfälle sichtbar. Immer links der Wasserfälle geht es aufwärts. Der Pfad ist kaum zu sehen und anstrengend, doch leitet er gut markiert in die Höhe. Bei einzelnen Gletscherschliffen muss man die Hände zu Hilfe nehmen, doch sind diese Stellen bei schönem Wetter einfach. Allerdings wird das flechtenüberzogene Tonalitgestein bei Regen schnell rutschig wie Schmierseife. Am Seeufer steht man vollends in einer anderen Welt: Eisberge treiben auf dem milchigen, von Gletschersedimenten gefärbten Wasser. Die Gletscherzunge kalbt in den See. Man fühlt sich in die Eiszeit versetzt. Rechts am Seeufer entlang könnte man bis zur Gletscherzunge gehen. Doch dieser Weg ist nicht ganz einfach. Der reißende und eiskalte Bach müsste durchwatet werden, und der Moränenschutt ist noch locker.

Wegbeschreibung

Auf der Schotterpiste taleinwärts durch Hochwald, bei einer Wegverzweigung links halten. Bald führt die Forststraße 42 durch Erlengebüsch steil aufwärts. Nach ungefähr 1 ¾ Std. erreicht sie die Bachableitung und gleich anschließend eine Aufstauung des Oglio. Auf einem kleinen Pfad über die Schotterebene zum unteren Wasserfall, an diesem entlang über Gletscherschliffe aufwärts. Nach links in dichtes Erlengebüsch und über einen steilen Gletscherschliff in einfacher Kletterei hoch (unzuverlässige Versicherungen). Auf manchmal undeutlichen Steigspuren (auf Markierungen achten) geht es über Grasflächen, niedriges Buschwerk, altes Moränen- und einfaches Gletscherschliffgelände aufwärts. Links der oberen Kaskade über Schotter hoch. Schließlich führt der Weg 42 wieder direkt an den Bach, der vom Gletscherzungensee herabfließt. Ungefähr 2 Std. nach der Ebene ist das Seeufer erreicht. Der Rückweg erfolgt auf dem gleichen Weg in 2 ¾ Std. zum Parkplatz bei der Straßensperre.

Startpunkt

Sozzine

Zielpunkt

Sozzine

Parken

Wenige Parkmöglichkeiten. Weitere Parkplätze an der Bundesstraße bei der Infotafel des Parco dell’Adamello.

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

Von Edolo in Richtung Tonalepass bis Sozzine, nach rechts ab, bis das Sträßchen gesperrt wird.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

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