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3 Durch die Marocche

Alto Garda
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Informationen zur Tour 3 Durch die Marocche

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:15 h
  • Strecke
    12.5km
  • Höhenmeter
    260 hm
  • Höhenmeter
    270 hm
  • Max. Höhe
    330 m
Auch Berge, das wissen wir, sind nicht für alle Ewigkeit gebaut, die Hälfte des gesamten Alpenvolumens ist bereits im Laufe der Jahrmillionen ins flache Land hinaus gewandert, zu Schotterebenen oder Moränenwällen mutiert. Die Gletscher waren es vor allem, die im Kriechtempo, aber unerbittlich, Bergflanken abgeschabt, Trümmer auf ihrem Rücken aus dem Gebirge herausbefördert und irgendwo im Vorland abgelagert haben. Nach ihrem Rückzug in die Hochlagen kam es – weil der Gegendruck des Eises fehlte – mancherorts in den Alpen zu gewaltigen Bergstürzen. Auch am Unterlauf der Sarca. Hier löste sich am Monte Brento (1545 m) in mehreren Schüben rund eine Milliarde Kubikmeter Gestein (entspricht einem Würfel mit einer Kantenlängen von einem Kilometer!). Das zu Tal donnernde Gestein staute den Lago di Cavèdine (237 m) auf und bildete das riesige Blockgelände der Marocche (Monte Gaggio, 348 m). Mittlerweile hat die Vegetation weite Teile des Bergsturzgeländes überwuchert, der Kernbereich weist aber immer noch alle Merkmale eines ausgeprägten Trockengebietes auf: kaum Humus, nur karger Bewuchs. Da und dort zeigen Sträucher und Bäume natürliche Bonsai-Formen, eine Folge der schwierigen Lebensbedingungen.

Wegbeschreibung

Die Talwanderung beginnt am Dorfplatz von Pietramurata (253 m), führt auf Asphalt zunächst nach Süden, dann halbrechts in den Wald. Nach etwa 20 Min. überquert das Sträßchen den Canale Rimone, der den Lago di Cavèdine mit der Sarca verbindet. Dann geht’s sanft bergan zu einer Verzweigung bei einem großen Felsblock (Wegweiser), wo man sich links hält. Der Weg steigt noch etwas an, senkt sich dann zum Lago di Cavèdine. Man umrundet das See-Ende mit der Halbruine einer Kraftwerksanlage und stößt wenig weiter auf die von Dro kommende Straße. Zwanzig Meter vor dem Asphaltband zweigt rechts in spitzem Winkel (kein Hinweis!) der »Sentiero delle Marocche« ab. Die deutliche Spur (ab und zu Farbtupfer) steigt kurz an, schlängelt sich dann durch das Bergsturzgelände. Mächtige Felstrümmer links wie rechts, Geröll und eine kümmerliche Vegetation prägen das Bild. Im Westen ragen die Kletterwände hoch in den Himmel, talabwärts zeigt sich Arco mit seinem Burgfelsen. Dann führt der Weg wieder in den Wald, wo er zur Fahrspur wird. Man umrundet einen Weinberg und erreicht das stillgelegte Wasserkraftwerk Fies. In dem schlossähnlichen Bau finden jeweils im Sommer interessante Aufführungen des Theaterfestivals von Dro (»Drodesera«) statt. Bei Fies überquert man die Sarca, spaziert gut 700 Meter neben der Hauptstraße (Weg, Gehsteig) talabwärts und biegt ein in das Sträßchen zum nahen Lago Bagàttoli (Schild). Es führt vorbei an einem rekonstruierten alten Kalkofen (Infotafel), steigt dann über eine Linkskurve an zu einer Verzweigung. Hier nimmt man die rechte Sandpiste, 500 Meter weiter dann die linke. Mit Aussicht auf die Kletterwände des Monte Brento führt die Straße – erst noch etwas an Höhe gewinnend, dann bergab führend – unter den gewaltigen Felsmauern hindurch und hinab zur Sarca. Im Talboden biegt man ein in den am Hang verlaufenden »Sentiero Ciclamino«. Hinter dem Hotel Ciclamino geht’s mit der Straße hinein nach Pietramurata.

Startpunkt

Pietramurata (253 m)

Zielpunkt

Pietramurata (253 m)

Parken

Parkplätze im Ort

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie im Ort

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Trento Centro «) via Vezzano und Sarche nach Pietramurata.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

Copyright

Die schönsten Wanderungen: Gardasee Monte Baldo - Monti di Ledro - Parco Regionale Alto Garda Bresciano

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