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28 San Benigno e Caro

Alto Garda
mittel
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Informationen zur Tour 28 San Benigno e Caro

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    4:00 h
  • Strecke
    7.6km
  • Höhenmeter
    800 hm
  • Höhenmeter
    800 hm
  • Max. Höhe
    900 m
Was für ein Kontrast! Wenn drunten am Seeufer der Bär tobt, sich eine Blechlawine durch die Dörfer quält und auch draußen auf dem Wasser reger Verkehr herrscht, ist man am Weg zu der alten Einsiedelei fast immer allein: eine Wanderung in die Stille. Ruhig muss es früher auch drunten am See gewesen sein, bevor 1926 die »Gardesana Orientale« eröffnet wurde, als die Oliven noch übers Wasser verschifft wurden und man zu Fuß nach Malcèsine ging . . .

Wegbeschreibung

Von der Pfarrkirche (85 m) in Cassone spaziert man auf der Hangstraße ein paar hundert Meter seeaufwärts, bis rechts ein Schild zur Malga Fiabio weist. Hierher kommt man auch vom Bushalt an der »Gardesana Orientale«. Ein steiler, betonierter Weg führt durch die Olivenhaine bergan. Oberhalb des Bergsturzgeländes von Granei mit seinen mächtigen Boulderblöcken mündet links ein Weg, der von Malcèsine heraufkommt, dann geht’s im Wald bergan. Erst die weite Lichtung der Malga Fiabio (721 m) erlaubt wieder einen ungehinderten Blick aufs weite Wasser. Hinter der Alm fädelt man ein in einen breiten Weg, der zur Bischofspforte (Porta del Vescovò, ca. 880 m) ansteigt. Ganz unvermittelt steht man dann vor dem Mühlental (Valle dei Molini), einem gewaltigen Graben, über dem der bizarre Felszacken der Pala di San Zeno (1223 m) in den Himmel ragt. Der Fahrweg läuft hinüber zu dem den Heiligen Benigno und Caro geweihten Kirchlein (830 m). Der Einsiedler Benigno soll zusammen mit seinem Schüler anfangs des 9. Jahrhunderts an einem – wie die Quellen berichten – »abschüssigen und waldigen Ort« gehaust und öfters Besuch des Königs Pippin erhalten haben. Das Gotteshaus wurde 1844 auf den Fundamenten eines viel älteren Vorgängerbaus errichtet. Der Abstieg verläuft an einem bewaldeten Rücken über eine alte Mulattiera, an der man da und dort in den Pflastersteinen noch seltsame Schleifspuren entdecken kann. Sie stammen von den mit eisernen Kufen versehenen Schlitten, den »Barassoli«, mit denen das geschlagene Holz ins Tal befördert wurde. Beim Gehöft Fichetto (299 m) stehen die ersten Olivenbäume. Sie begleiten den Wanderer hinunter bis ins Dorf.

Startpunkt

Cassone (85 m)

Zielpunkt

Cassone (85 m)

Parken

Parkplätze an der »Gardesana Orientale« und im alten Ortskern.

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie vorhanden

Anfahrt

Von der Brenner-Autobahn (Ausfahrt »Rovereto Sud – Lago di Garda Nord«) via Torbole nach Malcèsine und weiter bis Cassone.

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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