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25 Pizzo Alto

Alta Valsugana
mittel
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Informationen zur Tour 25 Pizzo Alto

Tour Hauptmerkmale

  • Dauer
    5:30 h
  • Strecke
    11.6km
  • Höhenmeter
    880 hm
  • Höhenmeter
    880 hm
  • Max. Höhe
    2321 m
Als Zaubertal bezeichnet Robert Musil das Fersental, in dem er kurze Zeit während des Ersten Weltkrieges als Offizier an der Front stationiert war. Nach 1916 war Musil Herausgeber der »Südtiroler Soldatenzeitung « und schrieb ca. 1922 die Novelle »Grigia«, deren Handlung in diesem Tal angesiedelt ist: »Als sie drinnen waren, befanden sie sich an einem seltsamen Ort. Er hing an der Lehne eines Hügels; der Saumweg, der sie hingeführt hatte, sprang zuletzt förmlich von einem großen platten Stein zum nächsten, und von ihm flossen, den Hang hinab und gewunden wie Bäche, ein paar kurze, steile Gassen in die Wiesen. Stand man am Weg, so hatte man nur vernachlässigte und dürftige Bauernhäuser vor sich, blickte man aber von den Wiesen unten herauf, so meinte man sich in ein vorweltliches Pfahldorf zurückversetzt, denn die Häuser standen mit der Talseite alle auf hohen Balken, und ihre Abtritte schwebten etwas abseits von ihnen wie Gondeln von Sänften auf vier schlanken baumlangen Stangen über dem Abgrund.« Entgegen dieser beschriebenen Kargheit zeigt sich auch landschaftlich und kultureller Reichtum, und dieser legt dabei ein weites Spektrum an den Tag. Knapp unterhalb des Talausganges oberhalb von Serso finden sich archäologische Überreste, welche hier auf den etwas erhöhten Hügeln Siedlungsspuren der Räter zeigen, die in das 5. vorchristliche Jahrhundert zurückreichen. Beim Durchfahren des Tales erkennt man noch archaische Bauernhäuser und am Ende des Tales findet man mit dem Lago Erdemolo ein Naturkleinod. Als Karsee auf 2020 Meter Höhe speist er die Fèrsina, und bereits beim Zustieg kann man an den großen Gesteinsblöcken die Kraft erahnen, die er entfalten konnte. So ist in alten Berichten zu lesen, dass die Wassermassen, welche sich zur Zeit der Schneeschmelze vom See zu Tale schoben, auch die weit entfernte Stadt Trient bedrohten. Als besonderes Zeichen des Sees gilt die meist den ganzen Sommer nicht ausapernde Schneezunge, welche von den Abhängen des Monte del Lago in den See leckt. In letzter Zeit werden diese Schneereste immer kleiner – vielleicht auch als Zeichen der Erderwärmung?

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz (ca. 1500 m) nach rechts über die Straße, Markierung 325 und E5, taleinwärts in Richtung Maso (Hof) Erdemolo (1707 m). Die ursprüngliche Straße geht allmählich in einen Steig über, der durch lichte Lärchenwälder zu einem Sattel knapp oberhalb des Sees führt. In wenigen Minuten gelangt man von hier zum See und zum knapp oberhalb des Ufers stehenden Rifugio Erdemolo (1997 m) hinunter. Der Weg leitet vom Sattel leicht nach rechts und folgt dem Nordwestrücken aufwärts zum Pizzo Alto (2264 m). Von der knapp darunter liegenden Forcella del Lago (2213 m) zieht der Steig nun über den Grat Richtung Norden, überschreitet dabei den Monte del Lago (2237 m) und führt weiter zum Passo Forcella di Conelle (2198 m). Immer der Markierung 343 folgend, der Abstieg ins Val di Cave bleibt links liegen, aufwärts zum Sasso Rosso (2310 m) und zur Forcella Sasso Rotto (2396 m). Von der Scharte quert der Steig nun die Westabhänge von Sasso Rotto und Cima di Sette Selle, um anschließend zum Rifugio Sette Selle (2014 m) abzusteigen. Von der Hütte, vorbei am Brunnen, über den Steig Nr. 343 abwärts zu einer Wiese, wo wir bei einer Steigkreuzung den linken Steig Nr. 324 wählen. Dieser Steig trifft in weiterer Folge auf einen Steig, welcher direkt vom Rifugio Erdemolo herleitet und nun steil zu Tal leitet. Dabei wird der Anstiegsweg in der Nähe der »Grua va Hardömbl« erreicht. Nun noch über den Zufahrtsweg zurück zum Ausgangspunkt.

Startpunkt

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m

Zielpunkt

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m

Parken

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m

Öffentliche Verkehrsmittel

Anfahrt

gebührenpflichtiger Parkplatz kurz vor Frotten, 1540 m; zu erreichen über Palu del Fersina

Bewertung der Redaktion

  • Kondition

  • Technik

  • Erlebnis

  • Landschaft

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